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dc.contributorAckermann, Karl-Ernst
dc.contributorLamers, Wolfgang
dc.contributor.authorGoebell, Carsten
dc.date.accessioned2019-10-26T15:58:29Z
dc.date.available2019-10-26T15:58:29Z
dc.date.created2017-11-29 00:37
dc.date.issued2017-07-06
dc.identifieroai:edoc.hu-berlin.de:18452/18661
dc.identifierhttp://edoc.hu-berlin.de/18452/18661
dc.identifierurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/18661-3
dc.identifierhttp://dx.doi.org/10.18452/17997
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.12424/1865043
dc.description.abstractDiese qualitative Studie untersucht den schulischen Alltag von drei Jungen mit Fragilem-X- Syndrom. Das Fragile-X-Syndrom ist die häufigste bekannte erbliche Ursache von geistiger Behinderung und wird mit einer Reihe von charakteristischen Eigenschaften assoziiert. Dazu zählen vor allem physische, kognitive und psychosoziale Merkmale.
 Mithilfe der Ethnografie mit teilnehmender Beobachtung im schulischen Umfeld der Schüler werden die Bedingungen herausgearbeitet, die das Fragile-X-Syndrom der Schüler „sichtbar“ machen. Diese Bedingungen sind vor allem durch den jeweiligen Kontext geprägt, welcher sich aus dem Ausmaß der Hilfestellungen, der Struktur der Anforderungen und der räumlichen und organisatorischen Gestaltung der Umgebung zusammensetzt.
 Menschen mit Fragilem-X-Syndrom dürfen nicht nur als Träger eines genetischen Syndroms angesehen werden, sondern auch als Mitglieder sozialer Gruppen und Gemeinschaften, an deren immanenten Regeln sie ihr Handeln ausrichten. Die institutionellen und sozialen Bedingungen auf der Ebene des Klassenraums mit seinen jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bilden die Grundlage für eine soziale Konstruktion des Fragilen-X- Syndroms in der Schule. Diese Annahme ist die Voraussetzung für einen Verstehensprozess, der das Syndrom nicht nur als Ursache einer Behinderung ansieht, sondern vielmehr die Handlungen und performativen Äußerungen der Schüler als individuellen, kompetenten Teil ihrer Kommunikation deutet.
 Das gegenseitige Verstehen führt dazu, dass die Bedingungen des Fragilen-X-Syndroms, der Verhaltensphänotyp des Schülers sowie die jeweilige soziale Umgebung, in einen angemessenen Kontext gesetzt werden können. Erst dadurch kann der Schulalltag erfolgreich gestaltet und ein Scheitern des Schülers minimiert werden.
dc.description.abstractThis qualitative research project examines the everyday life of three boys with Fragile X syndrome in their special education classrooms. Fragile X syndrome is the leading inherited cause of intellectual disability and is associated with a specific behavioral phenotype and cognitive and physical characteristics.
 Utilizing ethnographic participant observation, the specific context in which the Fragile X syndrome becomes “visible” will be analyzed. This context is mainly shaped by the institutional and social conditions on the level of the classroom with its participants (peers and educators).
 Individuals with Fragile X syndrome need to be viewed not only as living under a genetic condition, but as members of social groups and communities who act in relation to socially and culturally ordered expectations. The understanding of the students’ performative acts as part of their communication abilities can initiate the understanding of the behavioral phenotype within its context. This understanding of Fragile X syndrome as a social category may lead to a successful organization of everyday school life.
dc.format.mediumapplication/pdf
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rightsNamensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland
dc.subjectFragiles-X-Syndrom, Geistige Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung, Ethnografie, Verhaltensauffälligkeiten, Soziale Konstruktion von Behinderung
dc.subjectFragile X syndrome, Learning disability, Autism spectrum disorder, Ethnography, Challenging behavior, Social construction of disability
dc.subject371 Schulen, schulische Tätigkeiten; Sonderpädagogik
dc.subjectDT 3000
dc.subjectddc:371
dc.titleDie „Sichtbarkeit“ und das Verstehen des Fragilen-X-Syndroms in der Schule – eine ethnografische Studie
dc.typedoctoralThesis
ge.collectioncodeOAIDATA
ge.dataimportlabelOAI metadata object
ge.identifier.legacyglobethics:12134858
ge.identifier.permalinkhttps://www.globethics.net/gtl/12134858
ge.lastmodificationdate2017-11-29 00:37
ge.lastmodificationuseradmin@pointsoftware.ch (import)
ge.submissions0
ge.oai.exportid149001
ge.oai.repositoryid1399
ge.oai.setnameQualifikationsarbeiten
ge.oai.setnameDissertationen
ge.oai.setnameDDC 370
ge.oai.setnameOpen Access Set
ge.oai.setnameDoctoralThesis
ge.oai.setspeccom_18452_1
ge.oai.setspeccol_18452_2
ge.oai.setspecddc:370
ge.oai.setspecopen_access
ge.oai.setspecdoc-type:doctoralThesis
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ge.setnameGlobeTheoLib
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ge.linkhttp://edoc.hu-berlin.de/18452/18661
ge.linkhttps://dx.doi.org/10.18452/17997


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