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dc.contributorGIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien
dc.contributor.authorKurtenbach, Sabine
dc.date.accessioned2019-09-25T15:35:19Z
dc.date.available2019-09-25T15:35:19Z
dc.date.created2018-09-14 23:22
dc.date.issued2018-03-28
dc.identifieroai:gesis.izsoz.de:document/56619
dc.identifier1862-3581
dc.identifierhttps://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/56619
dc.identifierurn:nbn:de:0168-ssoar-56619-4
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.12424/341210
dc.description.abstractDie UN-Resolution 2250 "Jugendliche, Frieden und Sicherheit" von Dezember 2015 erkennt erstmals die Bedeutung der aktiven Beteiligung von Jugendlichen in der Friedensentwicklung an. Ihre Umsetzung wird allerdings lange dauern. Die Analyse der Beteiligung junger Menschen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Nachkriegsgesellschaften offenbart blockierte Statuspassagen ins Erwachsenenleben. Jugendliche werden nicht als eigenständige Akteure ernst genommen, sondern mitunter sogar kriminalisiert.
 Die Lebenswelten junger Menschen im Umfeld von Gewaltkonflikten sind heikel. Während Kinder überwiegend als Opfer und Schutzbedürftige betrachtet werden, sieht man Jugendliche selbst oft als potenzielle Gewalttäter an. Diese Einschätzung gilt unabhängig davon, ob es sich um Kriege oder andere Formen der bewaffneten Gewalt handelt.
 Die Erfahrungen der heutigen Nachkriegsgeneration in Zentralamerika und dem südlichen Afrika zeigen, welchen Herausforderungen Jugendliche sich auf dem Weg ins Erwachsenenleben stellen müssen. Formal verbesserten Chancen für Jugendliche steht die Dominanz der Kriegsgeneration in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber.
 Junge Menschen in Konfliktregionen haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie sie einen positiven Beitrag zur Friedensentwicklung leisten können. Ihre Prioritäten sind dabei vom spezifischen Kontext abhängig.
 Die UN Resolution 2250 steht für einen wichtigen Perspektivwechsel der internationalen Politik auf den positiven Beitrag junger Menschen für Frieden und Sicherheit. Sie fordert die Mitgliedstaaten auf, Jugendliche aktiv und selbstbestimmt in die Friedensentwicklung einzubeziehen.
 Die Forderungen der Resolution 2250 sind ein erster wichtiger und entscheidender Schritt zur Inklusion junger Menschen im Umfeld von Gewaltkonflikten. Verbessern wird sich für Jugendliche aber nur dann etwas, wenn sie als gleichberechtige Partner bei der Lösung von Zukunftsfragen ernst genommen werden und ihnen von den jeweiligen Regierungen und gesellschaftlichen Akteuren jenseits von Strategien der eigenen Machtsicherung Partizipation ermöglicht wird.
dc.publisherDEU
dc.publisherHamburg
dc.rightsCreative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung 3.0
dc.source1
dc.subjectPolitikwissenschaft
dc.subjectPolitical science
dc.subjectPeacebuilding; United Nations; Junger Mensch
dc.subjectpolitische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
dc.subjectPolitical Process, Elections, Political Sociology, Political Culture
dc.subjectpolitische Partizipation
dc.subjectNachkriegszeit
dc.subjectNachkriegsgesellschaft
dc.subjectFriedensprozess
dc.subjectJugendlicher
dc.subjectFrieden
dc.subjectUNO
dc.subjectGewalt
dc.subjectpolitische Aktivität
dc.subjectpolitischer Akteur
dc.subjectpolitical participation
dc.subjectpost-war period
dc.subjectpost-war society
dc.subjectpeace process
dc.subjectadolescent
dc.subjectpeace
dc.subjectUNO
dc.subjectviolence
dc.subjectpolitical activity
dc.subjectpolitical actor
dc.subject10500
dc.titleDen Status quo verändern - Jugendliche als Friedensakteure
dc.typeArbeitspapier
ge.collectioncodeBH
ge.dataimportlabelOAI metadata object
ge.identifier.legacyglobethics:15492657
ge.identifier.permalinkhttps://www.globethics.net/gtl/15492657
ge.lastmodificationdate2019-09-19 15:26
ge.lastmodificationuseradmin@pointsoftware.ch
ge.submissions0
ge.oai.exportid149001
ge.oai.repositoryid2166
ge.oai.setnamePolitikwissenschaft
ge.oai.setnameSozialwissenschaften
ge.oai.setnameSSOAR
ge.oai.setnamepolitische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
ge.oai.setnameText
ge.oai.setnameOpen Access Publications Set
ge.oai.setnameBook
ge.oai.setnamepublished version
ge.oai.setnamePolitical science
ge.oai.setspeccom_community_10500
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ge.oai.setspeccom_community_1
ge.oai.setspeccol_collection_10504
ge.oai.setspecdoc-type:Text
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ge.oai.setspecdoc-type:book
ge.oai.setspecstatus-type:publishedVersion
ge.oai.setspecddc:320
ge.oai.streamid5
ge.setnameGlobeTheoLib
ge.setspecglobetheolib
ge.linkhttps://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/56619


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