The Swiss Journal of Educational Research is a publication medium for researchers working in the field of educational sciences. It contributes to the development of educational sciences by promoting the exchange of research results and strengthening the relationships between university-based and non-university-based institutions.Through its selection of topics it reacts to the multifaceted requirements of the discipline and contributes to academic and public topical debates. The multilingual nature of the journal provides readers with an overview of the main trends of research in the various language regions of Switzerland and other countries. A scientific advisory council of international composition guarantees the quality of the journal.

News

The Library contains vol. 22(2000) no. 1 to current.

Recent Submissions

  • «Ist nicht so einfach»: Bildungssprachliche Praktiken im Unterricht

    Lange, Imke (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Untersuchung von Sprachpraktiken im Unterricht und fokussiert auf das Konzept bildungssprachlicher Praktiken. Der Schwerpunkt liegt auf ausgewählten Unterrichtssequenzen aus einer videobasierten Unterrichtsstudie, in der bildungssprachförderliches Lehrerhandeln untersucht wird. Die Analysen zeigen, wie die Lehrkräfte aus der Studie ihren Schülerinnen und Schülern eine aktive Teilhabe an bildungssprachlichen Praktiken ermöglichen.
  • Lorbek, M. (2020). Schulen weiterbauen. Strategische Entwicklung von Schulgebäudebeständen. transcript. 252 S.

    Dinsleder, Cornelia (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
  • Ria, L. (2019). Former les enseignants. Pour un développement professionnel fondé sur les pratiques de classe. ESF. 248 pages.

    Vanini De Carlo, Katja (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
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  • Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern und Möglichkeiten elterlicher Mitwirkung in der Deutschschweiz: Eine umfassende Analyse der kantonalen Grundlagen

    Villiger, Caroline; Schuler, Nadine; Hostettler, Anna (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Die Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern gilt als einen der zentralsten Bereiche heutiger Schulentwicklung (Wilder, 2014). Der Beitrag untersucht, welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern in den kantonalen Reglementen der Deutschschweiz verankert und welche Möglichkeiten der elterlichen Mitwirkung vorgesehen sind. Als Datengrundlage dienten total 62 Dokumente aus 21 Kantonen (datiert von 2005-2019), die inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die kantonalen Regelungen unterschiedlich detailliert und in Bezug auf die Darstellung möglicher Formen der Zusammenarbeit sehr vielfältig ausfallen. Für Verantwortliche im Bildungswesen bietet die Studie eine Übersicht über die aktuelle Situation der Deutschschweiz und eine wichtige Grundlage für die Schulentwicklung.
  • Schulklima und Arbeitszufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer: eine Herausforderung für die Qualität des "gemeinsamen Lebens und Arbeitens in der Schule"

    Ciavaldini-Cartaut, Solange; Blaya, Catherine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Die Qualität des Zusammenlebens und -arbeitens im schulischen Umfeld ist ein bildungs- und arbeitsmedizinisches Thema für alle Akteure an der Schule. Das Ziel dieser, in Frankreich durchgeführten Untersuchung, war es, den Einfluss des Schulklimas auf die Arbeitszufriedenheit zu bestimmen. Es wurden Daten von 50 freiwillig-teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern gesammelt, die an einer regionalen Mittel- und Oberschule arbeiten. Die Ergebnisse unterstreichen den Einfluss des Klimas durch die Zugehörigkeit zu einer Schulgemeinschaft auf intrinsische und extrinsische Komponenten der Arbeitszufriedenheit. Mehrere andere Faktoren (Alter, Geschlecht, Erfahrung, Art der Einrichtung) sind bestimmend für das Profil eher unzufriedener Lehrer/innen. Für diese Schule werden Empfehlungen für die Schulgovernance im Hinblick auf die Gesundheit am Arbeitsplatz gegeben.
  • Sprachbewusster Fachunterricht – Entwicklungsperspektiven für eine interdisziplinäre Fachdidaktik

    Schmellentin, Claudia; Lindauer, Thomas (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Im Artikel wird das Konzept des sog. «sprachbewussten Fachunterrichts» mit Bezug zum schulischen Enkulturationsauftrag vorgestellt und diskutiert. Zudem werden daraus folgende Entwicklungsperspektiven für die Fachdidaktiken zur Diskussion gestellt. Dazu wird zuerst der Diskurs um «language across the curriculum» aus den 1970er-Jahren nachgezeichnet. Ausgehend von der Bedeutung von Sprache fürs Lernen wird die Funktion der schulischen Fächer und der damit verbundenen Fachdidaktiken mit Blick auf einen gemeinsamen Enkulturationsauftrag für den Erwerb der «basalen Kulturwerkzeuge» (Baumert, 2002) diskutiert. Mit Perspektive auf eine spiralcurricular abgestimmte Implementierung des sprachbewussten Fachunterrichts wird der neue Deutschschweizer «Lehrplan 21» kritisch reflektiert. Zum Schluss werden mögliche Implikationen aus dem Konzept für die Weiterentwicklung der Fachdidaktiken zur Diskussion gestellt.
  • Epistemische Zugänge zum ingenieurwissenschaftlichen Designprozess zur Schaffung einer interdisziplinären diskursiven Gemeinschaft in der obligatorischen Schule

    Roy, Patrick (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Ziel dieses Artikels ist eine erkenntnistheoretische und didaktisch konzeptionelle Reflexion über die Ingenieursausbildung vorzunehmen, in deren Mittelpunkt der Prozess des Designs steht. Um eine interdisziplinäre schulische Gemeinschaft in diesem Bereich aufzubauen, laden wir Lehrerinnen und Lehrer ein, den Schülerinnen und Schülern sechs erkenntnisorientierte Arbeitsweisen zu vermitteln: Definieren eines technischen Problems, Generieren und Auswählen von Lösungen unter Verwendung eines systematischen und iterativen Ansatzes, Analysieren und Modellieren, Experimentieren und Auswerten, Kommunizieren und Treffen von Entscheidungen. Diese interdisziplinären diskursiven Praktiken, die das Designdenken der Studierenden charakterisieren, stehen im Einklang mit soziotechnischen Referenzpraktiken und spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung einer authentischen technischen Kultur.
  • Von der Alltagssprache zur Fachsprache. Beiträge zu Unterricht und Lehrer/-innenbildung

    Pache, Alain; Roy, Patrick (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
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  • Sprachsensibler Geschichtsunterricht als Professionalisierungsaufgabe

    Handro, Saskia; Kilimann, Vanessa (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Sprachsensibler Geschichtsunterricht ist ein Konzept zur heterogenitätssensiblen Förderung historischer Kompetenzen. Seine Umsetzung erfordert, dass Lehrkräfte sprachliche Problemlagen historischen Lernens kennen, sprachsensible Förderstrategien fachspezifisch profilieren und deren Einsatz auch als lernwirksam betrachten. Fächerübergreifende Aus- und Fortbildungsangebote zum Sprachsensiblen Unterricht sollten daher durch fachdidaktische Professionalisierungsangebote ergänzt werden. Der folgende Beitrag begründet diese Notwendigkeit und stellt ein sprachsensibles Professionalisierungsprojekt zur Leseförderung im Geschichtsunterricht (ProLeGu) sowie erste Befunde der empirischen Begleitforschung vor.
  • Nachwuchsförderpreis der SGBF 2020 an Miriam Compagnoni

    Edelmann, Doris (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
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  • Sprachbezogene Interaktionen im Klassenraum zur Förderung der kognitiven Nutzung von Sprache

    Vinel, Elise; Bautier, Elisabeth (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Beim Unterrichten werden konstruktivistische Lehransätze zunehmend zur gängigen Praxis und ersetzen so allmählich transmissive und frontale Formen des Lehrens. Infolgedessen werden Schüler-Schüler- und Lehrer-Schüler-Interaktionen im Klassenraum präsenter. Diese sind jedoch häufig mehrdeutig bzw. unklar und erlauben es deshalb nicht allen Schüler/innen, angemessen zu reflektieren und konzeptuelles Wissen aufzubauen. Wir untersuchen im Folgenden die Art des in den Klassen produzierten Diskurses vor dem Hintergrund der Lernbedingungen und -möglichkeiten, die sich unter den von den Lehrenden implementierten interaktiven Lehr-Lernszenarien beobachten lassen. Unsere Analysen basieren auf aktuellen Untersuchungen zur Gestaltung der Vermittlung von Rechtschreib- und Grammatikunterricht.
  • Bedingungen für den Wechsel der investigativen Sprachpraxis in der Schulgeschichte: eine Studie an einer Grundschule

    Doussot, Sylvain (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Der Artikel befasst sich mit Fallstudien, die zeigen, dass Schüler/innen ein wissenschaftliches Vorgehen demonstrieren können, das denen von Wissenschaftlern ähnlich ist. Im Geschichtsunterricht sind zwei Arten von Vorgehensweisen relevant: dokumentarisch-kritische Verfahren zur Wahrheitsfindung oder die Analyse von Spuren der Vergangenheit verbunden mit der Suche nach deren Bedeutung. Wir dokumentieren die Bedingungen für den Wechsel von der einen zur anderen Vorgehensweise, indem wir dies anhand autonomer Arbeiten von Schüler/innen am Ende der Grundschule analysieren. Diese Analyse stellt die Vorstellung in Frage, dass die Entwicklung von Fähigkeiten durch die Beherrschung von Regeln, die historisches Denken beschreiben, veranlasst wird, und unterstreicht die Annahme, dass akademische Fähigkeiten Schüler/innen helfen können, über die schultypischen Gewohnheiten hinauszugehen.
  • Sprachaktivität in den Wissenschaften in der Grundschule: Was sind die Pfahl und Probleme für Schüler und Lehrer?

    Bisault, Joël (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Dieser Artikel befasst sich mit Themen und Problemen, die mit dem Gebrauch der Sprache in den Naturwissenschaften in der Primarschule in Frankreich auftreten. Anhand von vier Situationen aus dem Schulalltag aus früheren Studien zum naturwissenschaftlichen Unterricht analysieren wir sprachspezifische Schwierigkeiten, auf die Schüler/innen und Lehrer/innen in den Naturwissenschaften stossen. Wir weisen auf die Mehrdeutigkeit bestimmter Sprachaufgaben hin und die enge Verflechtung von fachwissenschaftlichen und sprachspezifischen Schwierigkeiten. Die unzureichende Berücksichtigung des spezifischen Kontextes einer Lehr-Lernsituation und ihrer kognitiven Anforderungen kann Unsicherheiten bei der Interaktion zwischen Schüler/innen und Lehrer/innen hervorrufen. Dabei beruht das Problem weniger auf dem Erwerb einer fachspezifischen Sprache, sondern eher auf einem fachwissenschaftlichen Sprachgebrauch, welcher sich von einem Sprachgebrauch in anderen schulischen und außerschulischen Kontexten abgrenzen lässt.
  • Sprachpraktiken, die den Sekundarisierungsprozess im Geographieunterricht in Zyklus 2 fördern

    Pache, Alain; Breithaupt, Sandrine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Dieser Beitrag basiert auf der Hypothese, dass das Konzept der «Sekundarisierung» besonders geeignet ist, um eine Verbindung zwischen Sprachübungen und Prozessen der Wissenskonstruktion herzustellen, die im Rahmen des Geographieunterrichts an der Grundschule untersucht werden. Auf der Grundlage eines unterrichtsbasierten Forschungs-Trainingsdesigns vom Typ «Lesson Study» zeigen die Autoren, dass sich der Unterricht über die Nahrungskette verändert, wenn die Lektionen wiederholt werden. Tatsächlich ändert sich die zentrale Aufgabe, die sprachliche Beschreibung wird präziser und die Diskussion nimmt eine wichtigere Rolle ein. Die Ergebnisse zeigen auch eine Asymmetrie zwischen der kognitiven Aktiviität der Schülerinnen und Schüler und der der Lehrerinnen und Lehrer, was darauf hinweist, die Ausbildung der Lehrer und Lehrerinnen diesbezüglich zu fördern und zu stärken.
  • Die Koordination zwischen semiotischen Registern fördern: eine Herausforderung bei Lehr-Lernprozessen in den Naturwissenschaften

    Kohler, Alaric; Chabloz, Bernard (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Dieser Artikel wirft eine Frage auf, die bedeutsam für Lernprozesse im Bereich der Naturwissenschaften ist: Studierende sind mit einer Vielfalt von semiotischen Registern (Umgangssprache, Mathematik, Graphen, Schemata usw.) konfrontiert, für deren Koordination sie verantwortlich sind. Wir werden illustrieren, wie diese Aufgaben Missverständnisse hervorrufen können, indem wir mittels einer a priori Analyse Beispiele aus der Unterrichtspraxis und aus Lehrbüchern analysieren. Entsprechende Hypothesen werden anschliessend in einer Studie in Kooperation mit Lehrpersonen geprüft, indem eine unfertige Lernumgebung entworfen wird, die sich auf Modellierungskompetenzen von Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in der Schweiz konzentriert.Aufgrund der Komplexität der Beispiele und des begrenzten Raumes für diese Publikation, präsentiert dieser Artikel nur einen exemplarischen Auszug aus den Ergebnissen. Die vorgestellte Analyse veranschaulicht die Relevanz der in den a priori Analysen identifizierten Herausforderungen für den Physikunterricht und fordert zugleich eine bewusstere und explizitere Koordination semiotischer Register bei didaktischen Entwürfen im naturwissenschaftlichen Unterricht.
  • Schülerinnen im Gymnasium: ein interkantonaler Vergleich der ungleichen Beteiligung von Mädchen in der Schweiz im 20. Jahrhundert

    Ruoss, Thomas Werner; Heinzer, Lars (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-12-23)
    Dieser Artikel stellt die Entwicklung der Mädchenbeteiligung in der gymnasialen Sekundarstufe II in der Schweiz während des 20. Jahrhunderts dar. Dazu kann er auf eine umfangreiche Grundlage statistischer Langzeitdaten zurückgreifen. In einem ersten Schritt werden die Unterschiede zwischen den Kantonen dargestellt und drei Phasen der Beteiligung von Mädchen im Gymnasium hergeleitet. In einem zweiten Schritt werden die festgestellten Unterschiede mit Blick auf die strukturelle Differenzierung der Gymnasien untersucht und die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen für Geschlechterdifferenzen in der Schule diskutiert.

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