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dc.contributor.authorFichtenbauer, Lydia
dc.date.accessioned2019-09-25T23:52:15Z
dc.date.available2019-09-25T23:52:15Z
dc.date.created2016-11-29 00:03
dc.date.issued2016
dc.identifieroai:othes.univie.ac.at:42259
dc.identifierFichtenbauer, Lydia (2016) Martin Buber, Hannah Arendt und Judith Butler. Diplomarbeit, Universität Wien. Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft BetreuerIn: Schmid, Hans Bernhard
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.12424/605651
dc.description.abstractInnerhalb des jüdischen Volkes lässt sich eine lange Tradition der selbstkritischen Haltung erkennen, die großem Widerstand ausgesetzt war und ist. Die gängige und durchaus problematische Gleichsetzung von „Jüdischer Selbstkritik“ und „Jüdischem Selbsthass“ spielt hierbei eine entscheidende Rolle, der sich diese Arbeit genauer widmet. 
 Die innerjüdische Kritik an Israel von philosophischer Seite – das Hauptthema meiner Diplomarbeit – wird exemplarisch anhand der Argumentation des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber, der jüdischen Philosophin und Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt und der jüdischen Philosophin und Philologin Judith Butler, mittels der Methode der Literaturanalyse, dargestellt. 
 Trotz der zeitlichen und ideologischen Unterschiede der Autoren, auf die in der Arbeit eingegangen wird, kommt die im Gleichklang formulierte Notwendigkeit der Berücksichtigung arabischer Präsenz in Palästina und einer friedlichen Lösung deutlich zum Ausdruck. Auch auf die kontroversen Rezensionen der drei Philosophen wird eingegangen, um ein umfassendes Verständnis für die Relevanz und Problematik „Jüdischer Selbstkritik“ zu ermöglichen. 
 Der letzte Teil der Diplomarbeit widmet sich ganz speziell der Abgrenzung von Selbstkritik und Selbsthass mittels eines Rückblicks auf die Bedeutung und Geschichte des Begriffes des „Jüdischen Selbsthasses“, der seine Wurzeln in von jüdischer Seite übernommenen antisemitischen Stereotypen hat. 
 Unter Bezug auf die Darstellung des gegenwärtigen jüdischen Umganges mit dem Erbe der Shoah wird auf Hannah Arendts und Judith Butlers Forderungen nach einer starken jüdischen Identität, die mit einer „Entviktimisierung“ des jüdischen Volkes einhergeht, eingegangen. Als Konklusion der analysierten Argumentation wird die Bedeutung und Notwendigkeit einer „neuen jüdischen Ethik“ thematisiert, die so „neu“ nicht ist, wie einige Rückblicke auf das starke und selbstkritische Erbe des jüdischen Volkes zeigen.
dc.format.mediumpdf
dc.relation.ispartofhttp://othes.univie.ac.at/42259/
dc.rightsAll rights reserved
dc.subject08.45 Politische Philosophie
dc.subject08.44 Sozialphilosophie
dc.subjectMartin Buber / Hannah Arendt / Judith Butler / Israel / Judentum / Selbsthass / Selbstkritik
dc.titleMartin Buber, Hannah Arendt und Judith Butler
dc.typeHochschulschrift
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ge.identifier.permalinkhttps://www.globethics.net/gel/10331277
ge.lastmodificationdate2016-11-29 00:03
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ge.oai.setnameTyp der Hochschulschrift = Diplomarbeit
ge.oai.setnameJahr = 2016
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