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Recent Submissions

  • Sciences de l’éducation, raison pédagogique et rationalité économique: faut-il vraiment diaboliser la réforme HarmoS?

    Tardif, Maurice (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-06-02)
    Ce texte est une réaction critique aux thèses du professeur Herzog à propos des risques de standardisation de l’école et d’instrumentalisation des sciences de l’éducation que comporterait, selon lui, la réforme HarmoS. Je soutiens que le professeur Herzog propose un critique beaucoup trop radicale de la pensée instrumentale, de l’économie et de l’approche par standards en éducation. La scolarisation moderne est depuis toujours une réalité profondément économique et instrumentale: nier cette réalité conduit selon moi à adopter une vision naïve de l’éducation et des standards, tout en s’interdisant la possibilité de rationaliser les pratiques et institutions éducatives. Enfin, je tâcherai de montrer que le professeur Herzog surestime le potentiel critique des sciences de l’éducation.
  • Jovenet, Anne-Marie (2014). Enfant en souffrance… élève difficile? Dialogue entre psychanalyse et pédagogie Freinet.

    Emery, Roland (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Recension
  • Kreativität, ein Thema in der Lehrerausbildung? Eine Umfrage in einer Pädagogischen Hochschule

    Terzidis, Amalia (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-09-25)
    Dieser Artikel stellt die Ergebnisse einer Umfrage vor, die innerhalb eines französischsprachigen HEP mit dem Ziel durchgeführt wurde, zu verstehen, wie  das Konzept der Kreativität in der Lehrerausbildung aufgegriffen und umgesetzt wird. Sie soll darüber hinaus Denkanstösse geben, wie dieses Konzept einerseits wahrgenommen wird und andererseits, wie Kreativität gefördert warden kann. Auf Grundlage dieser überlegungen stellt dieser Artikel einen Ausgangspunkt für Überlegungen zur Gestaltung von Ausbildungssystemen sowie zu Trainingsansätzen zur Entwicklung der Kreativität der Lehrer vor.So wird es möglich sein, eine Konvergenz sowohl der begrifflichen Auffassungen von Kreativität als auch der didaktischen Ansätzen zur Förderung von Kreativität herzustellen, die Trainer einsetzen, auch wenn dies unbewusst geschieht. Es geht darum, Kreativität als eigenständiges Ausbildungsobjekt bzw.-ziel zu definieren, bezogen auf theoretische und didaktische Aspekte in der Lehrerausbildung.
  • Jugendkulturelle Online-Artikulationen einer sogenannt gefährdeten Jugend

    Preite, Luca (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Dieser Beitrag untersucht kreative Verarbeitungen von wissenschaftlichen Gefährdungszuschreibungen in jugendkulturellen Online-Artikulationen. Mittels «naturally occurring data» nach Silverman (2009) werden zwei ausgewählte männliche Fallbeispiele einer postmigrantischen Jugendkultur analysiert: einerseits der bekannte Komiker Zeki Bulgurcu (Swissmeme), andererseits der bis anhin eher unbekannte Videoeditor Ardi (Albastyeeler). Beide sind Beispiele einer aufkommenden Online-Jugendkultur und deuten auf die Existenz von gering beachteten medialen Bildungs- und Sozialisationsprozessen ausserhalb der Schule hin. Neben der Frage, wie die Akteure einer sogenannt gefährdeten Jugend diese Etikettierung online verarbeiten, fragt der Beitrag abschliessend danach, was sich ausgehend von Zeki und Ardi hinsichtlich einer Förderung der Medienkompetenz von Heranwachsenden bildungswissenschaftlich lernen lässt.
  • Modularisierung als Standardisierungsprinzip. Eine Analyse zum «Mainstream» der administrativen Steuerung von Lernprozessen und Lernergebnissen in Bildungs- und Berufsbildungssystemen

    Frommberger, Dietmar (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2005-09-01)
    Die «Modularisierung» von Bildungs- und Berufsbildungssystemen ist als eine Antwort auf eine komplexe und in hohem Maße differenzierte Systemumwelt zu verstehen. Im vorliegenden Beitrag werden die markanten Merkmale der Modularisierung erörtert. Dabei dient die Gegenüberstellung traditioneller deutscher und angelsächsischer Prinzipien in der Organisation und didaktischen Gestaltung von Bildungs- und Berufsbildungssystemen der Kennzeichnung der originären Funktionen der Modularisierung.
  • Kompetenzen für die Zukunft? Eine Kritik am Lehrplan 21

    Herzog, Walter (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Der gemeinsame Lehrplan der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone der Schweiz ist seinem Anspruch nach an Kompetenzen orientiert. Was darunter zu verstehen ist, wird jedoch weitgehend offengelassen. Ziel des Beitrags ist die Klärung des Kompetenzverständnisses des Lehrplans 21 durch eine immanente begriffliche Kritik unter Hinzuziehung verschiedener den Lehrplan begleitender Dokumente. Es zeigt sich, dass der Kompetenzbegriff nicht nur uneinheitlich und widersprüchlich, sondern auch missverständlich und zum Teil unzutreffend verwendet wird, ein Fokus jedoch auf dem Verständnis von Kompetenz als Verbindung von Wissen und Können unter dem Anspruch der Anwendbarkeit des erworbenen Wissens liegt.
  • Debattieren unterrichten: von der Ausbildung ins Klassenzimmer

    Gagnon, Roxane (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2010-06-01)
    Der vorliegende Beitrag widmet sich einem spezifischen sprachlichen Genre, der öffentlichen Debatte. Im Übergang vom Studium zum Berufsalltag werden dabei die Wirkungen einer Weiterbildungssequenz auf den Unterricht im Klassenzimmer erforscht. Mithilfe von Analyseinstrumenten, welche normalerweise für die Beobachtung von Interaktionen in einer Klasse gebraucht werden, untersucht die Autorin die vermittelten Inhalte, die Aktivitäten und die verwendeten didaktischen Mittel im Unterricht, anhand eines Vergleichs zwischen einer Lernsequenz in einer Weiterbildung und deren Einsatz im praktischen Unterricht.  
  • Die Wirkung frühkindlicher Bildung auf den Schulerfolg

    Stamm, Margrit (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-12-01)
    Im Zuge der internationalen Schulleistungsstudien haben sich zwei miteinander verschränkte Forschungsbereiche herauskristallisiert: die frühkindliche Bildung und die Risikoschüler. Das schlechte Abschneiden 15-Jähriger hat zur Forderung geführt, die kognitive Bildungsfunktion von vorschulischen Einrichtungen stärker zu betonen, um den Schulerfolg aller Schüler garantieren zu können. Dieser Aufsatz untersucht den Zusammenhang zwischen frühkindlichen Bildungsprogrammen und Schulerfolg, welcher als Schulabschlüsse operationalisiert wird. Anhand der Forschung zum Schulabbruch («Dropout») und der Wirksamkeitsstudien frühkindlicher Interventionsprogramme diskutiert er relevante Prädiktoren, die bereits im Vorschulalter wirksam sind, für späteres Schulversagen und Dropout verantwortlich zeichnen und deshalb präventiv vermieden werden können.
  • Evaluation der Programme zur Prävention von Unfällen im Zusammenhang mit Hundebissen (PAM) in der französischen Schweiz

    Chalet, Sandrine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-09-01)
    Die meisten Unfälle durch Hundebisse geschehen im Umfeld von Kindern in familiären Situationen und können zu schweren Verletzungen führen. Die aktuellen Präventionen beziehen sich auf die Kontrolle und die Restriktion der Hunde und nicht auf die Risikobevölkerung. Diese Studie evaluiert eine Präsentation zur Prävention von Unfällen im Zusammenhang mit Hundebissen. Dies insbesondere mit der Hilfe eines Fragebogens (Q-PAM), der von 92 Erst- und Zweitprimar Schülern ausgefüllt wurde. Die Schüler wurden zudem in mehreren Risikosituationen gefilmt.In der Studie wurden verschiedene unabhängige Variablen berücksichtigt. Die Resultate zeigen, dass die Präsentation zur Prävention einen signifikativen positiven Einfluss auf das Wissen der beteiligten Schüler hat. Dies auch noch einen Monat nach der Präsentation. Keine der unabhängigen Variablen scheint die Resultate zu beeinflussen.
  • Schreiben: Kognition und Körperlichkeit in einem

    Lindauer, Thomas; Sturm, Afra (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-19)
    In der deutschsprachigen Schreibforschung und -didaktik spielt der Ansatz der konzeptionellen Schriftlichkeit eine zentrale Rolle. So relevant dieser Ansatz auch ist, so wird mit ihm doch die materielle Bedingtheit des Schreibens ausgeblendet. In der neueren und vor allem auch empirischen Schreibforschung zeigt sich, dass der Erwerb der basalen Schreibfertigkeiten, der insbesondere die «Körperlichkeit» der Textproduktion einschliesst, eine wichtige Voraussetzung darstellt, um erweiterte Schreibkompetenzen in einem ausreichenden Mass zu erwerben. In diesem Beitrag wird einerseits aufgezeigt, was unter basalen Schreibfertigkeiten bzw. unter «Schriftproduktion» zu verstehen ist und welche Rolle sie genau für den Schreiberwerb und damit auch für die Deutschdidaktik spielt; andererseits soll mit Bezug auf das SNF-Projekt «Transformation schulischen Wissens seit 1830» die Bedeutung der Materialität (von der Breitfeder über die Füllfeder hin zu zum Softpen u.a.) für die Didaktik der Körperhaltung beim Schreiben im historischen Wandel dargestellt werden.
  • Die Förderung multipler Ziele im gymnasialen Unterricht. Erste exploratorische Befunde zur Implementation der Lernumgebung APU

    Schumann, Stephan; Eberle, Franz (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-09-01)
    Die Ziele schulischen Unterrichts weisen deutlich über die Vermittlung von Wissen hinaus. Dennoch wird aus Forschung und Praxis immer wieder über Probleme im Hinblick auf eine Vereinbarkeit kognitiver und nichtkognitiver Ziele berichtet. Mit dem Konzept des anwendungs- und problemorientierten Unterrichts (APU) wird ein multipler Wirkungsanspruch für gymnasiale Lernumgebungen postuliert. Das Modell wurde im Schuljahr 2006/07 in sieben schweizerischen Gymnasien eingeführt. Die Implementation des Modells kann angesichts der hier vorgelegten Befunde aus einer qualitativen Lehrerbefragung (N = 11) und einer quantitativen Schülerbefragung (N = 420) als überwiegend gelungen bezeichnet werden. Kennzeichen eines veränderten Unterrichtsstils ist insbesondere eine Ausweitung von schülerbasierten Lernaktivitäten.
  • Stand-Punkte beziehen – multimodale Unterstützung des Erwerbs sprachlich-kognitiver Fähigkeiten im Kindergarten

    Wiesner, Esther; Isler, Dieter (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-20)
    Im Forschungsprojekt «Prozesse der Sprachförderung im Kindergarten – ProSpiK»1 werden Gespräche zwischen Lehrpersonen und Kindern gefilmt und sequenzanalytisch ausgewertet, um ihre Potenziale für den Erwerb und die Förderung bildungssprachlicher Fähigkeiten zu untersuchen. Ziel ist es, Grundlagen für eine stufengerechte (integrierte, situations- und themenorientierte) Sprachdidaktik zu erarbeiten, die Bildungsungleichheit abbauen hilft, anstatt sie zu reproduzieren. In der Nummer 3/2014 der Schweizerischen Zeitschrift für Bildungswissenschaften wurden die Anlage des Projekts und erste Auswertungsergebnisse (zum Phänomen «Wechsel von Referenzräumen») vorgestellt (Isler, Künzli, & Wiesner, 2014). Der vorliegende Beitrag befasst sich weiter vertiefend mit der Ausgestaltung von pädagogischen Gesprächen: Es wird untersucht, mit welchen kommunikativen Mitteln die Kinder beim Erwerb von Fähigkeiten des Argumentierens (Beziehen und Begründen eigener Positionen) unterstützt werden können.2 Im ersten Abschnitt geht es um die Bedeutung der Prozessqualität in der frühen Bildung und um Gespräche als Erwerbskontexte sprachlicher Fähigkeiten. Im zweiten Abschnitt werden zentrale theoretische Konzepte dargestellt, die unseren Analysen zugrunde liegen. Der dritte Abschnitt gibt einen exemplarischen Einblick in das Datenmaterial und die Auswertungsarbeiten. Im vierten Abschnitt wird anhand einer exemplarischen Analyse gezeigt, wie im Kindergarten multimodal gelernt werden kann. Abschliessend werden die Ergebnisse mit Bezug auf die Forschungsfragen des Projekts diskutiert.
  • Mann, Katja (2004). Ellen Key. Ein Leben über die Pädagogik hinaus.

    Wettstein, Ruedi (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2005-06-01)
    Rezension
  • Kantonsübergreifende Verbreitung schulischen Wissens in der Schweiz mit Hilfe von Schulbüchern der Fächer Geschichte, Deutsch und politische Bildung (1830-1950)

    Fontaine, Alexandre; de Mestral, Aurélie; Rouiller, Viviane (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-07-11)
    Ziel dieses Artikels ist es, die kantonsübergreifende Verbreitung schulischen Wissens in der Schweiz unter Verwendung aktueller methodologischer Entwicklungen im Bereich des Kulturtransfers zu analysieren. Schulbücher (und Lehrmittel) sind dabei als Vektor des kulturellen Transfers zu verstehen. Dieser erlaubt die Verbreitung und Aneignung vielfältigen Wissens, verbunden mit der gleichzeitigen Konsolidierung kantonaler, regionaler oder nationaler Identitätsnormen. Der Artikel beabsichtigt im Zuge der Analyse der Schulbücher in den Fächern Geschichte, politische Bildung und Deutsch die These der Transfermechanismen zu stärken, zumal Schulbücher zwischen den Kantonen der Schweiz und auch über nationale Grenzen hinaus zirkulierten.
  • Bildungswesen im territorialen Geltungsbereich: die ländliche Schule in Frankreich – von der Idealisierung zur Stigmatisierung

    Alpe, Yves (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2012-10-26)
    Das Bildungssystem im ländlichen Raum ist zeit seines Bestehens von Spannungen durchzogen; aktuell stattfindende sozio-ökonomische Entwicklungen verschärfen diese Spannungen noch zusätzlich. Oft steht die Sozialisierungsfunktion der ländlichen Schule im Vordergrund, ebenso häufig erforscht werden aber die Schulleistungen von Lernenden ländlicher Schulen, welche als geringer angenommen werden als die Leistungen derjenigen mit städtischer Herkunft. Dabei wurde zum einen die Frage der Stigmatisierung von ländlichen Gebieten und deren Wirkungen auf die Akteure im Bildungswesen gestellt, und zum andern die Frage der raumbezogenen Bildungspolitiken. Hier bestehen aber oft Diskrepanzen zu den Forschungsergebnissen, wie das hier entwickelte Beispiel Frankreich zeigt.
  • Mündliches und schriftliches Verstehen: Wie können Verbindungen verstärkt und Eigenheiten bewahrt werden?

    Allen, Nancy (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2017-11-22)
    Der Zusammenhang von mündlichem und schriftlichem Verstehen ist unantastbar, obschon diese unterschiedliche Charakteristiken aufweisen. In diesem Artikel wird beabsichtigt, die im Rahmen eines Hörprojekts von sechs Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse (11-12 Jahre) einer Grundschule in Quebec verbalisierten metakognitiven Strategien qualitativ zu beschreiben. In diesem Projekt wurden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, ein Raster zur Dokumentation ihres Hörverständnisses zu benutzen. Die Verbalisierungen zeigen, dass sie vor allem eine Notiz-Strategie zum Behalten von Informationen verwenden. Die Daten zeigen die Möglichkeit auf, diese Strategie in einer transdisziplinären Perspektive von Bildung zu verwenden.
  • Weiterbildungsbereitschaft junger Erwachsener in der Schweiz. Erste Ergebnisse aus den Eidgenössischen Jugend- und Rekrutenbefragungen «ch-x» 2000/2001

    Bieri Buschor, Christine; Forrer, Esther; Maag Merki, Katharina (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2002-09-01)
    Dieser Beitrag präsentiert erste Ergebnisse aus den «eidgenössischen Jugend- und Rekrutenbefragungen ch-x» (YAS, Young Adult Survey), welche überfachliche Kompetenzen von 14’905 18- bis 22-jährigen Erwachsenen befragt. Junge Erwachsene zeigen eine grosse Bereitschaft, sich in den ersten fünf Jahren nach der Ausbildung beruflich weiterzubilden. Diskutiert wird ein regressionsanalytisches Weiterbildungsmodell. Als wichtige Prädiktoren der Weiterbildungsbereitschaft wurden Leistungsmotivation, politisches Interesse, Kontingenzüberzeugung, Selbstwirksamkeit, Kooperationsfähigkeit, Selbständigkeit sowie das Ausbildungsniveau der Befragten eruiert.

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