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Recent Submissions

  • Ausbildungsmodelle für Lehrpersonen der Sekundarstufe I in der Deutschschweiz – Grundlinien und Konfliktlinien

    Hoffmann-Ocon, Andreas (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2013-03-01)
    Gestützt auf Archivalien der EDK befasst sich der Beitrag mit den Reformversuchen der Lehrpersonenausbildung für die Sekundarstufe I bzw. Volksschuloberstufe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der deutschsprachigen Schweiz. Die Themen Akademisierung, universitäre Verortung und Schulstufenorientierung bildeten eine Konfliktlinie, welche die kantonalen an Schultypen angelehnten tradierten Ausbildungsstrukturen irritierte. In den bildungshistorischen Rekonstruktionen zeigt sich, dass sowohl die Reforminitianten als auch die Reformkritiker bemüht waren, ihre Positionen mit wissenschaftlicher Expertise zu untermauern. Vor dem Hintergrund einer Dokumentenanalyse gelangt der Beitrag zur Einschätzung, dass wissenschaftliche Bezugnahme allein nicht ausreichte, um einen Systemwechsel in der Lehrpersonenausbildung herbeizuführen.
  • Trescher, Hendrik (2017): Behinderung als Praxis. Biographische Zugänge zu Lebensentwürfen von Menschen mit «geistiger Behinderung».

    Buchner, Tobias (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Rezension
  • Gomila, Corinne (2011). Parler des mots, apprendre à lire. La circulation du métalangage dans les activités de lecture.

    Thevenaz, Thérèse (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Recension
  • Pisa – ergänzende Perspektiven

    Weiss, Jacques; Zutavern, Michael (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2003-06-01)
  • Die formative Dimension neuer Ansätze der Erwachsenen-beratung: zwei Fallstudien

    Salini, Deli (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2017-11-22)
    Ziel dieses Beitrags ist es, die formative Dimension der Erwachsenenberatung anhand der transversalen Analyse von zwei Fallstudien aus der aktuellen Praxis in diesem Bereich hervorzuheben. Die Analyse zeigt auf, welche Beratungssituationen den betroffenen Individuen zu neuen Erkenntnissen verholfen haben. Es handelt sich um folgende Elemente: i) vereinfachter Zugang zu und sachbezogener Umgang mit ausgewählten Informationen, ii) Begleitung bei der Erarbeitung einer Fragestellung im Zusammenhang mit der beruflichen Weiterentwicklung oder eines Bildungsvorhabens. Ermöglicht wird dies durch das von den Beratenden eingesetzte Verfahren, indem zum Transfer von neuen Erkenntnissen die mimetischen, dialogischen und fiktionalen Aspekte besonders präsent sind.
  • Familiäre Bindung und Berufsübergang – Der Einfluss von Elternschaft und familiärem Engagement auf die Berufseinmündung von Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen

    Spiess, Claudia (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2002-09-01)
    Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Frage, wie gut es jungen Akademiker/innen gelingt, nach Studienabschluss trotz familiärer Verpflichtungen ihr vorhandenes Bildungspotential in den Arbeitsmarkt einzubringen. Die Ergebnisse, basierend auf einer gesamtschweizerischen Hochschulabsolventen-Befragung, zeichnen ein positives Bild: Einzig bei den Absolvierenden der Natur- oder Ingenieurwissenschaften steht ein Engagement in der Kinderbetreuung einem reibungslosen Berufsübergang entgegen. In der Regel stellen die Familiengründung und eine Beteiligung an der Kinderbetreuung jedoch kein Hindernis dar, am Erwerbsprozess teilzunehmen und Arbeitsstellen mit hohem Anspruchsniveau zu erhalten. Allerdings nehmen die Neuabsolvierenden mit Familie vergleichsweise selten Ausbildungsstellen wahr. Dies dürfte sich auf lange Sicht nachteilig auf ihre Karriere auswirken.
  • Prinzipien und Zielsetzungen der neuen Scuola dell’infanzia (Vorschulerziehung) im Kanton Tessin

    Miotto Altomare, Gianni; Beltrani, Martino (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2003-09-01)
    Die vorschulische Erziehung im Tessin hat im Verlauf ihrer Entwicklung alle pädagogischen Modelle (Asilo infantile, Kindergarten, Casa dei bambini montessoriana, Scuola materna) durchlaufen. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich an einem neuen Erziehungskonzept orientiert, das in definitiver Form im Jahre 2000 in den Orientamenti programmatici festgelegt worden ist. Diese Richtlinien ent-halten die allgemeinen Zielsetzungen, auf welchen die neue Scuola dell’infanzia basiert.Es geht dabei um die Vision, die Erziehung von Kindern als organischen Lernprozess zu verstehen, der die positivsten charakteristischen Errungenschaften der vorherigen Modelle übernimmt, um mit geeigneten Antworten auf die Bedürfnisse des heranwachsenden Kleinkindes zu reagieren; dies in den Erziehungsbreichen Körperlichkeit, verbale und nicht verbale Kommunikation, Gefühlsleben und kognitive Fähigkeiten.Ausgehend von einigen Schlüsselfragen wird im Artikel versucht die einzelnen Etappen aufzuzeigen, die zur heutigen Scuola dell’infanzia für Kinder von drei bis sechs Jahren geführt haben. Es werden Stärken und Vorteile der Struktur aufgezeigt, aber gleichzeitig auch problematische Aspekte, die im Sinne der Optimierung des Konzepts nach Klärung verlangen.Im Zentrum des Interesses stehen die folgenden Punkte: die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen, das Verhältnis zwischen der scuola dell’infanzia und den Forderungen der Gesellschaft, die pädagogischen Bezugs-punkte, auf der institutionellen Ebene die Fähigkeit die Lehrpersonen harmonisch in die ihr übertragenen Erziehungsaufgaben zu integrieren und schliesslich die Wahrung der Kontinuität zwischen Vorschule und Primarschule.
  • Leutenegger, Francia (2009). Le temps d’instruire. Approche clinique et expérimentale du didactique ordinaire en mathématique.

    Aeby, Sandrine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2011-12-02)
    Recension
  • Die ökonomische Funktion der Zeit in erziehungs-wissenschaftlichen Diskursen

    Forster, Edgar; Scherrer, Madeleine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-02-06)
    Dieser Beitrag versteht sich als Exploration des Begriffs Zeit in erziehungswissenschaftlichen Diskursen aus der Perspektive der historischen Epistemologie. Die Analyse der Funktion des Zeitbegriffs führt zur These, dass es eine Konvergenz zwischen der erziehungswissenschaftlichen Verwendung des Zeitbegriffs und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gibt, die als Ökonomisierung bezeichnet werden. Beckers Theorie des Humankapitals dient als theoretischer Rahmen, um Diskurse über frühkindliche Bildung und Zeitfenster sowie aktuelle Forschungsprogramme zu untersuchen.
  • Forster, Simone (2008). L’école et ses réformes.

    Périsset, Danièle (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2010-09-01)
    Recension
  • Gilléron Giroud P. & Ntmakiliro, L. (Ed.). (2010). Réformer l’évaluation scolaire: mission impossible?

    Périsset, Danièle (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2013-03-01)
    Recension
  • Sciences de l’éducation, raison pédagogique et rationalité économique: faut-il vraiment diaboliser la réforme HarmoS?

    Tardif, Maurice (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-06-02)
    Ce texte est une réaction critique aux thèses du professeur Herzog à propos des risques de standardisation de l’école et d’instrumentalisation des sciences de l’éducation que comporterait, selon lui, la réforme HarmoS. Je soutiens que le professeur Herzog propose un critique beaucoup trop radicale de la pensée instrumentale, de l’économie et de l’approche par standards en éducation. La scolarisation moderne est depuis toujours une réalité profondément économique et instrumentale: nier cette réalité conduit selon moi à adopter une vision naïve de l’éducation et des standards, tout en s’interdisant la possibilité de rationaliser les pratiques et institutions éducatives. Enfin, je tâcherai de montrer que le professeur Herzog surestime le potentiel critique des sciences de l’éducation.
  • Jovenet, Anne-Marie (2014). Enfant en souffrance… élève difficile? Dialogue entre psychanalyse et pédagogie Freinet.

    Emery, Roland (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Recension
  • Kreativität, ein Thema in der Lehrerausbildung? Eine Umfrage in einer Pädagogischen Hochschule

    Terzidis, Amalia (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-09-25)
    Dieser Artikel stellt die Ergebnisse einer Umfrage vor, die innerhalb eines französischsprachigen HEP mit dem Ziel durchgeführt wurde, zu verstehen, wie  das Konzept der Kreativität in der Lehrerausbildung aufgegriffen und umgesetzt wird. Sie soll darüber hinaus Denkanstösse geben, wie dieses Konzept einerseits wahrgenommen wird und andererseits, wie Kreativität gefördert warden kann. Auf Grundlage dieser überlegungen stellt dieser Artikel einen Ausgangspunkt für Überlegungen zur Gestaltung von Ausbildungssystemen sowie zu Trainingsansätzen zur Entwicklung der Kreativität der Lehrer vor.So wird es möglich sein, eine Konvergenz sowohl der begrifflichen Auffassungen von Kreativität als auch der didaktischen Ansätzen zur Förderung von Kreativität herzustellen, die Trainer einsetzen, auch wenn dies unbewusst geschieht. Es geht darum, Kreativität als eigenständiges Ausbildungsobjekt bzw.-ziel zu definieren, bezogen auf theoretische und didaktische Aspekte in der Lehrerausbildung.
  • Jugendkulturelle Online-Artikulationen einer sogenannt gefährdeten Jugend

    Preite, Luca (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Dieser Beitrag untersucht kreative Verarbeitungen von wissenschaftlichen Gefährdungszuschreibungen in jugendkulturellen Online-Artikulationen. Mittels «naturally occurring data» nach Silverman (2009) werden zwei ausgewählte männliche Fallbeispiele einer postmigrantischen Jugendkultur analysiert: einerseits der bekannte Komiker Zeki Bulgurcu (Swissmeme), andererseits der bis anhin eher unbekannte Videoeditor Ardi (Albastyeeler). Beide sind Beispiele einer aufkommenden Online-Jugendkultur und deuten auf die Existenz von gering beachteten medialen Bildungs- und Sozialisationsprozessen ausserhalb der Schule hin. Neben der Frage, wie die Akteure einer sogenannt gefährdeten Jugend diese Etikettierung online verarbeiten, fragt der Beitrag abschliessend danach, was sich ausgehend von Zeki und Ardi hinsichtlich einer Förderung der Medienkompetenz von Heranwachsenden bildungswissenschaftlich lernen lässt.
  • Modularisierung als Standardisierungsprinzip. Eine Analyse zum «Mainstream» der administrativen Steuerung von Lernprozessen und Lernergebnissen in Bildungs- und Berufsbildungssystemen

    Frommberger, Dietmar (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2005-09-01)
    Die «Modularisierung» von Bildungs- und Berufsbildungssystemen ist als eine Antwort auf eine komplexe und in hohem Maße differenzierte Systemumwelt zu verstehen. Im vorliegenden Beitrag werden die markanten Merkmale der Modularisierung erörtert. Dabei dient die Gegenüberstellung traditioneller deutscher und angelsächsischer Prinzipien in der Organisation und didaktischen Gestaltung von Bildungs- und Berufsbildungssystemen der Kennzeichnung der originären Funktionen der Modularisierung.
  • Kompetenzen für die Zukunft? Eine Kritik am Lehrplan 21

    Herzog, Walter (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Der gemeinsame Lehrplan der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone der Schweiz ist seinem Anspruch nach an Kompetenzen orientiert. Was darunter zu verstehen ist, wird jedoch weitgehend offengelassen. Ziel des Beitrags ist die Klärung des Kompetenzverständnisses des Lehrplans 21 durch eine immanente begriffliche Kritik unter Hinzuziehung verschiedener den Lehrplan begleitender Dokumente. Es zeigt sich, dass der Kompetenzbegriff nicht nur uneinheitlich und widersprüchlich, sondern auch missverständlich und zum Teil unzutreffend verwendet wird, ein Fokus jedoch auf dem Verständnis von Kompetenz als Verbindung von Wissen und Können unter dem Anspruch der Anwendbarkeit des erworbenen Wissens liegt.

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