Collections in this community

Recent Submissions

  • Der Lehrberuf im Wandel? – Über Grenzen von Leadership

    Leutwyler, Bruno; Sieber, Priska (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-12-01)
    Die in den vergangenen Jahren zu beobachtende Weitergabe von Verantwortung an die Schulen ist in den meisten Schweizer Kantonen mit der Einführung von Schul- leitungen einhergegangen. Damit wurde in Ansätzen möglich, was in anderen Län- dern bereits seit Längerem zum Berufsbild von Lehrpersonen gehört: eine berufliche Laufbahn. Allerdings sind bisherige Versuche, in der Schweiz weitere berufliche Auf- stiegsmöglichkeiten oder Rollendifferenzierungen im Lehrberuf zu etablieren, meist auf heftige Abwehrreaktionen seitens der Lehrerschaft gestossen und hielten in der Folge auch Berufsverbände und Behörden davon ab, sich auf solche Konzepte ernst- haft einzulassen. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen hat ein Forschungsprojekt des IZB nun untersucht, wie verschiedene Anspruchsgruppen heutzutage zu einer Einführung von Laufbahnmodellen stehen und wie weit in der Vergangenheit beobachtete Abwehrhaltungen heute noch verbreitet sind. Mittels Fra- gebogen wurden in vier Deutschweizer Kantonen Lehrkräfte verschiedener Volks- schulstufen befragt. Zudem wurden vertiefende Interviews mit Lehrpersonen und mit Vertretungen von Verwaltungen und Verbänden geführt. Die Ergebnisse der Stu- die zeigen, dass eine überragende Mehrheit der befragten Lehrpersonen eine Einfüh- rung von Laufbahnkonzepten grundsätzlich befürwortet, dass allerdings mit Lauf- bahnmodellen sehr unterschiedliche Hoffnungen verbunden werden. Die Befunde werfen die Frage auf, wie weit pädagogisches Leadership in der vorherrschenden Be- rufskultur gelebt werden kann, und sie machen deutlich, dass Lehrpersonen durchaus gewillt sind, sich selbst am Leadership aktiv zu beteiligen.
  • Labudde, Peter (2000). Konstruktivismus im Physikunterricht der Sekundarstufe II.

    Baeriswyl, Franz (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-06-01)
    Rezension
  • Situationen und Formen des Lernens

    Brossard, Michel (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-07-18)
    Im Rahmen einer sozialhistorischen Theorie ist der Autor bemüht, die Spezifitäten des menschlichen Lernens herauszuarbeiten. Er schlägt verschiedene Kriterien zur Bestimmung des «Formalisierungs»-Grades unterschiedlicher Lehr-/Lernsituationen vor. Dies erlaubt ihm, das Spezifische des schulischen Lernens hervorzuheben. Diese Analyse führt den Autor dazu, nach dem Beitrag der situierten Kognition zur didaktischen Forschung zu fragen.
  • Kontrastanalyse der Lern- und Schreibkompetenzen von Schüler/innen in der Auseinandersetzung mit der Textgattung «Antwort auf einen Leserbrief»

    Dolz, Joaquim; Mabillard, Jean-Paul; Tobola Couchepin, Catherine; Vuillet, Yann (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2009-12-01)
    Im Rahmen dieses Artikels bemühen sich die Autoren um die Herausarbeitung eines methodischen Ansatzes zur Analyse der Probleme von Primarschülerinnen und -schülern mit Schreibschwierigkeiten sowie der didaktischen Interventionen von Lehrpersonen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten. Der Schwerpunkt der theoretischen Auseinandersetzung liegt auf der Behandlung von Schreibschwierigkeiten im Rahmen einer textgattungsspezifischen Didaktik. Für den vorliegenden Beitrag werden Beobachtungen und Vergleiche der Lehrperson zwischen schriftlichen Arbeiten von drei so genannten «schwachen» und drei so genannten «starken» Schülern einer 4. Klasse der Primarschulstufe anhand der spezifischen argumentativen Textgattung «Antwort auf Leserbriefe» als Grundlage für die Beschreibung der in dieser Schulstufe gegebenen fachlichen Kompetenzen sowie der Besonderheiten, welche die Texte von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck kennzeichnen, genutzt. In der Folge umfasst die Studie eine Analyse der – im Rahmen einer Unterrichtseinheit – effektiv angewandten Unterrichtspraktiken. Hier wird einerseits die Wirkung eines solchen Unterrichttypus für das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Lichte der formalen und semantischen Gattungsaspekte aufgezeigt. Andererseits geht es den Autoren darum, anhand dieser Forschungsstudie das spezifische Wesen von Interventionen und Regulierungsmassnahmen durch Lehrpersonen in Abhängigkeit der Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu ermitteln.
  • Chartier, Anne-Marie. (2007). L’école et la lecture obligatoire. Histoire et paradoxes des pratiques d’enseignement de la lecture.

    Thevenaz, Thérèse (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-12-01)
    Recension
  • Schärer, Hans-Rudolf & Zutavern, M. (Hrsg.) (2018). Das professionelle Ethos von Lehrerinnen und Lehrern. Perspektiven und Anwendungen

    Drahmann, Martin (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-04-03)
    Rezension
  • Schülereinbeziehung in Grundschulunterricht Klassen: Kann die formative Evaluierung es erlauben, sich fortzubilden?

    Barthélémy, Véronique (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-20)
    Diese Arbeit hat mit dem Forschungbereich zu tun, der die inklusiven Praktiken im normalen Schulmilieu in Klassen der Grundschule betrifft. In Frankreich haben wir ein Bildungssystem, das den Schülerinnen und Schülern mit spezifischen Bildungsbedürfnissen zwei Optionen anbietet: Orientierung zum normalen Unterricht oder Orientierung zum spezialisierten Unterricht. Seit 2005 haben die sukzessiven Regierungen die Orientierung zum normalen Unterricht empfohlen – und das stellt die Praktiken der Schulakteure in Frage, die für diese Schüler verantwortlich sind. Manche Arbeiten zeigen, dass die Lehrpersonen, die mit der Schülerdiversität am besten umgehen können, diejenigen sind, die die formative Evaluation benutzen. Hier werden wir uns auf diese Arbeiten stützen und wir werden studieren, wie diese formative Evaluierung die Schüler helfen könnte, damit sie neue Kenntnisse und Kompetenzen erlangen.
  • Lebeaume, Joël (2014). L’enseignement ménager en France. Sciences et techniques au féminin, 1880-1980.

    Périsset, Danièle (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Recension
  • Schulen in «transnationalen Lebenswelten». Ansätze im Modellprogramm FörMig – Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

    Neumann, Ursula (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2007-12-03)
    Das FörMig-Programm, an dem 10 deutsche Bundesländer mit etwa 130 «Basis-einheiten» (Zusammenschlüsse von Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen etc.) und 5000 Kinder mit Migrationshintergrund beteiligt sind, besteht seit zwei Jahren. Kernanliegen ist die sprachliche Förderung, verstanden als kumulativer Aufbau von bildungssprachlichen Fähigkeiten, die eine wesentliche Voraussetzung für schulischen Erfolg darstellen. Wachsen Kinder mit mehr als einer Sprache auf, werden ihre sprachlichen Fähigkeiten als Ressource aufgefasst. Zweitsprachliche und herkunftssprachliche Kompetenz werden prinzipiell in die Sprachdiagnostik und -förderung einbezogen. Der Beitrag stellt das Programm in seinen Prinzipien vor und ordnet es in die aktuelle Forschungslandschaft ein. Diese Prinzipien sind: • Kooperative Sprachförderung (Schule, Elternhaus, andere Bildungsträger)• Sprachförderung an biographischen Schnittstellen• Auf Diagnoseergebnissen aufbauende FörderungErste Ergebnisse der Evaluation und Möglichkeiten des Transfers werden dargestellt.
  • Vom Konzept in die Praxis: Umsetzung und Umgestaltung eines Fortbildungsmodells für Lehrkräfte in den Informations- und Kommunikationstechnologien

    Probst, Isabelle; Grossen, Michèle; Perret, Jean-François (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2007-12-03)
    Ausgehend von der Einsicht, dass die Weiterbildung der Lehrkräfte in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spezifische Probleme hervorruft, soll dieser Artikel Überlegungen zu diesem Thema präsentieren. Die Überlegungen stützen sich auf ein in 23 Schweizer Berufsschulen durchgeführtes Fortbildungsprojekt zur Förderung des pädagogischen Einsatzes der IKT. Der Artikel beschreibt, wie das geplante Weiterbildungsmodell in die Praxis umgesetzt wurde, welche Schwierigkeiten entstanden sind und wie die Beteiligten die Schwierigkeiten zu meistern versuchten. Eine Analyse des tatsächlichen Ablaufs eines Weiterbildungsmodells und dessen Anpassungen ist die Grundlage,zur Gestaltung zukünftiger Fortbildungsstrategien und zur Reflexion über die Position der Lernenden in einem Weiterbildungsmodell.
  • Schneuwly, Bernard & Dolz, Joaquim (2009). Des objets enseignés en classe de français.

    Chartrand, Suzanne-G. (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2011-09-01)
    Recension
  • Ein Modell der Kofinanzierung von kundenorientierter Weiterbildung: das Spanische Beispiel

    Voirol-Rubido, Isabelq (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2017-11-22)
    Dieser Artikel interessiert sich für die Wirkungen eines kundenorientierten Finanzierungsmodells im Bereich der Weiterbildung. Er analysiert die Qualität dieses spanischen Modells hinsichtlich dessen Wirksamkeit, des gleichberechtigten Zuganges und des Ansporns für spanische Arbeitskräfte, sich weiterzubilden. Anhand eines mixed-method Ansatzes (quantitativ-qualitativ) wird das Potential dieses Modells aufgezeigt, das in der Verbesserung des Zugangs zu Weiterbildung für spanische Arbeitskräfte zwischen 2004 und 2011 besteht. Gleichzeitig zeigt der Artikel die Schwierigkeit dieses Modells auf, die Instrumentalisierung im Bereich der Weiterbildung durch die Arbeitgeber zu verhindern. Zudem stellt der Einfluss der Kostenfrage, die möglicherweise eine kostenintensive Weiterbildung zum Vornherein degradiert, ein weiteres Problem dar.
  • Phänomene und Prozesse, die die Ansehung von physikalischem Wissen beeinflussen: Fallstudie über französische Schüler in der zehnten Klasse

    Venturini, Patrice (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2005-06-01)
    Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage nach der Beteiligung von Schülern an Physikprojekten und ¬-arbeiten in der Schule. Diese Frage, welche die angelsächsische Forschung dazu brachte, eine große Anzahl Studien über die Einstellung zur Wissenschaft durchzuführen, wird im Artikel dahingehend bearbeitet, dass die Ansehung bzw. Relation voEinstellung zum Wissen als theoretischer Rahmen benutzt wird. Aufbauend auf früheren Arbeiten werden fünf idealtypische Relationen von physikalischem Fachwissen präsentiert, charakterisiert durch die Natur der Aktivierung die wir mit jeder in Verbindung bringen können. Diese Studie führt die Arbeit weiter und hat zu einer Identifizierung von bestimmten Phänomenen und Prozessen geführt, die diese Relationen von Wissen beeinflussen. Die Phänomene betreffen den jeweiligen Schulkontext, Ideen über Physik und berufliche Zukunftspläne. Weiterhin hat sie uns erlaubt, die Verbindung zwischen Relationen von physikalischem und schulischem Wissen zu untersuchen.
  • Der relative Charakter der Tendez-Indikatoren

    Monseur, Christian; Lafontaine, Dominique (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-12-01)
    Seit Beginn der neunziger Jahre und wegen der immer größeren Anfrage seitens der verantwortlichen Politiker des Bildungswesens verfolgen die internationalen Survey-Studien in den Erziehungswissenschaften ein zusätzliches Ziel zu dem der traditionellen Veröffentlichung von Tendenz – Indikatoren: das Erheben von Indikatoren der Leistungsentwicklung bei Schülern.  Dies zeigt sich deutlich in folgenden Studien: Programme International de Suivi des Acquis des élèves (PISA), Progress International Reading Literacy Study (PIRLS), Trends International Mathematics and Science Study (TIMSS). Obschon der Unterschied von 10 Punkten auf einer Skala mit einer Standardabweichung, die generell per Konvention auf 100 festgelegt wird, nichts an der pädagogischen Interpretation der Resultate für eine einzelne Datenerhebung ändert, erhält ein solcher Unterschied eine ganz andere pädagogische und politische Dimension, wenn sie den Leistungsunterschied zwischen zwei Datenerhebungen darstellt.  Um gültig zu sein, setzt dieser diachronische Vergleich voraus, dass die Methodologie, im weiten Sinne, perfekt identisch für beide Datenerhebungen ist oder dass eventuelle methodologische Veränderungen den zeitlichen Vergleich nicht beeinflussen.  Diese Annahme wird im Folgenden anhand einiger Beispiele größtenteils aus der Pisa-Studie mit der empirischen Wirklichkeit konfrontiert und belegt wie wichtig es ist, Tendenz-Indikatoren mit großer Vorsicht zu interpretieren.
  • Bildungsökonomie – Eine Standortbestimmung

    Wolter, Stefan C. (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2002-06-01)
    Gemessen an den zahlreichen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Bildungsökonomie der letzten zehn Jahre befindet sich diese wissenschaftliche Disziplin an der Schnittstelle von Ökonomie und Erziehungswissenschaften in einem zweiten Frühling. Der vorliegende Artikel versucht, ausgewählte Themen und Erkenntnisse der jüngsten bildungsökonomischen Forschung zusammenzufassen und zu interpretieren. Die ausgewählten Themen werden dabei zwei Blöcken zugeordnet: erstens demjenigen der eher humankapitaltheorieorientierten Forschungsfragen und zweitens demjenigen der klassisch bildungsökonomischen Fragen nach der Finanzierung von Bildung und der Produktion von Bildung im Bildungswesen. Der Artikel kommt zum Schluss, dass trotz der beeindruckenden Fülle von aktuellen Forschungsarbeiten die meisten Fragen offen oder kontrovers geblieben sind. Weitere Investitionen, insbesondere eine verbesserte Verankerung der Bildungsökonomie im Wissenschaftsbetrieb sind notwendig, damit die Bildungsökonomie den gestiegenen Erwartungen in Bildungspolitik und -verwaltung auch gerecht werden kann.
  • Herkunftseffekte und Gerechtigkeitserleben beim Übergang von der Primarschule in die Sekundarstufe I

    Biewer, Caroline; Wandeler, Christian; Baeriswyl, Franz (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-26)
    Im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg/CH kommt ein multikriteriales Übertrittsverfahren beim Übergang von der Primarschule in die Sekundarstufe I zum Einsatz. Nebst Schulnoten, den Einschätzungen der kognitiven Fähigkeiten durch die Lehrpersonen sowie der Zuweisungsempfehlung der Lehrpersonen und der Eltern wird zusätzlich eine Vergleichsprüfung in Deutsch und Mathematik durchgeführt. In zwei Vollerhebungen wurden die Lernenden, deren Eltern sowie die Lehrpersonen der Übertrittsjahrgänge 2009 und 2010 ausführlich befragt. Die Daten erlaubten eine empirische Trennung der primären von sekundären Herkunftseffekten und charakterisieren somit den übertrittsrelevanten Einfluss sozialer Disparitäten. Auch unter Kontrolle der Leistung, der Noten und der Zuweisungsempfehlungen der Eltern und der Lehrpersonen blieben die Einflüsse der Herkunft bestehen. Die sekundären Herkunftseffekte spiegelten sich nicht in der Gerechtigkeitswahrnehmung der Eltern mit tieferem sozioökonomischem Hintergrund wider. Es handelte sich tendenziell um Eltern aus höheren Sozialschichten, die Ungerechtigkeiten beim Übergang wahrnahmen. Generell kann die von den Eltern wahrgenommene Gerechtigkeit des Deutschfreiburger Übertrittsverfahrens vor allem durch lehrpersonbezogene Variablen erklärt werden.
  • Rabatel, A. (éd.). (2010). Les reformulations pluri-sémiotiques en contexte de formation.

    Léopoldoff-Martin, Irina (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2013-03-01)
    Recension
  • Chancen für Frauen in der Wissenschaft – eine Frage der Fachkultur? Retrospektive Verlaufsanalysen und aktuelle Forschungsergebnisse

    Lind, Inken; Löther, Andrea (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2007-09-03)
    Im Beitrag wird erstmals die Chance auf eine wissenschaftliche Laufbahn über einen 18jährigen Qualifikationsverlauf für beide Geschlechter getrennt ausgewiesen. Einleitend wird die Methodik der retrospektiven Verlaufsanalyse vorgestellt. Die Ergebnisse verdeutlichen die ungleiche Partizipation der Frauen am wissenschaftlichen Qualifikationsprozess, die sich nicht auf eine geringe Bildungsbeteiligung zurückführen lässt. Bei der fächerspezifischen Betrachtung werden die teilweise großen Unterschiede zwischen den einzelnen Disziplinen deutlich, die bislang noch wenig zur Kenntnis genommen wurden. Die retrospektive Verlaufsanalyse wird ergänzt durch aktuelle Erkenntnisse aus dem Forschungsfeld zu Barrieren für Frauen in der Wissenschaft und der Wirkung verschiedener Fachkulturen. Auf der Grundlage der dargestellten Ergebnisse werden verbreitete Annahmen zu den Ursachen des geringen Frauenanteils in der Wissenschaft kritisch hinterfragt und neue Perspektiven für einen weiterführenden Diskurs und Forschungsdesiderata aufgezeigt.

View more