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Recent Submissions

  • Qualitäts- und Bildungsdiskurs

    Vogt, Franziska (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2016-12-02)
  • Charakteristiken beim Erlernen von Baskisch als Fremdsprache (L2) durch immersiven Unterricht

    Manterola, Ibon; Almgren, Margareta (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-20)
    Die vorliegende Forschungsarbeit will Besonderheiten identifizieren, die sich beim Erwerb der baskischen Sprache als Fremdsprache ergeben. Analysiert wird die Wiedergabe von Geschichten in baskischer Sprache durch 5-8-jährige Kinder, die Spanisch als Muttersprache sprechen und Baskisch im Immersionsunterricht erlernen. Die Daten werden mit denen von Kindern verglichen, die Baskisch nicht nur als Muttersprache sprechen, sondern auch aus ihrer Umgebung und als Schulsprache kennen. Die Analyse verschiedener Aspekte der Geschichten zeigt, dass Immersionsunterricht in baskischer Sprache für die Kompetenzentwicklung (in L2) bedeutsam sein kann. Ebenso können Unterschiede im Sprachgebrauch festgelegt werden zwischen Baskisch als Mutter- und als Zweitsprache.
  • Fachdidaktiken im Zentrum – Die Genfer Sekundar- und Mittelschullehrerausbildung

    Schneuwly, Bernard; Heimberg, Charles; Villemin, Rémy (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-26)
    Der Beitrag beschreibt und analysiert eines der vielen in der Schweiz existierenden Modelle der Sekundar- und Gymnasiallehrerausbildung, nämlich dasjenige, das vor wenigen Jahren in Genf eingeführt wurde und das der Fachdidaktik einen zentralen Platz einräumt. Die Gründe und die Hypothesen, die dem Modell zugrunde liegen, werden aus drei komplementären Blickwinkeln diskutiert. Ein erster Zugang setzt bei spezifischen Faktoren des Genfer Kontexts an und untersucht, wie nationale und internationale Reformtendenzen in der Lehrerbildung an diese lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Eine zweite Perspektive richtet sich auf verschiedene Wissenstypen, die in der Lehrerausbildung auf spezifische Art vermittelt und artikuliert werden. Es wird insbesondere der Bezug fachdidaktischen Wissens zu Wissen in Fachwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Wissen aus professioneller Praxis analysiert. Ein dritter Fokus gilt dem Umstand, dass sich in einem Ausbildungsmodell, das universitär und interfakultär ist und das wissenschaftliche Forschung mit der Ausbildung von Lehrpersonen in Beziehung setzt, notwendigerweise die Frage stellt, wo und wie die Fachdidaktiken institutionell verankert sind.
  • Veyrunes, Philippe (2017). La Classe: hier, aujourd’hui et demain?

    Perrenoud, Manuel; Capitanescu Benetti, Andreea (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-02-06)
    Recension
  • Klassenführung auf der Sekundarstufe II: Strategien und Muster erfolgreichen Lehrerhandelns

    Mayr, Johannes (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-09-01)
    In einer Studie an Handelsakademien, in die 75 Lehrpersonen und deren Schülerinnen und Schülern einbezogen waren, wurde untersucht, welche Strategien der Klassenführung dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler gut mitarbeiten und der Unterricht wenig durch Störungen belastet wird. Dabei stellten sich Merkmale der Unterrichtsgestaltung, der Förderung sozialer Beziehungen und der Verhaltenskontrolle als bedeutsam heraus. Das Verhalten erfolgreicher Lehrpersonen liegt innerhalb bestimmter, je nach Strategie unterschiedlich grosser Bandbreiten, wobei sich mehrere Muster erfolgreichen Führungsverhaltens unterscheiden lassen.
  • Übersetzung als entropisches bzw. negentropisches Vorgehen

    Samain, Didier (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-20)
    Sich auf seine Erfahrung als Übersetzer und Wissenschaftshistoriker stützend, untersucht der Verfasser die Besonderheiten der geisteswissenschaftlichen Begriffe und deren Übersetzung bzw. Umformulierung. Durch Anwendung von deskriptiven Metabegriffen (Kognitiver Schnitt, Schwelleneffekt) zeigt er, dass die Übersetzung ebenso Informationsgewinn als auch -verlust bringt. Ohne die Bedeutung kulturorientierter Analysen in Abrede zu stellen, schlägt er also ein mehr historisches und formelles Vorgehen vor, das vom Gemeinplatz der Äquivalenz zwischen Original und dessen sogenannter Kopie ablässt und die Übertragungmechanismen metasprachlich auffasst. Ausserdem betont die Behandlung die Vieldeutigkeit des Begriffs „Übersetzung“, wie man es am Beispiel des Quines’ Begriffs der radikalen Übersetzung veranschaulichen kann.
  • Lehrplanreferenzen von Turn-und Sportlehrpersonen: Der Einfluss des Dienstalters Das

    Lenzen, Benoît; Poussin, Bernard; Dénervaud, Hervé; Cordoba, Adrián (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-03)
    Das Erstellen des Lehrplans im Fach Turnen und Sport wird von vielfältigen Variablen beeinflusst, deren Auswirkungen noch weitgehend unbekannt sind. Daten, die mittels Fragebögen erhoben wurden, welche allen Turn-und Sportlehrpersonen des Kantons Genf zugestellt worden sind, zeigen auf, dass sich diese Lehrerinnen und Lehrer mit zunehmendem Alter immer mehr von offiziellen Instruktionen und bestimmten potentiellen curricularen Empfehlungen (pädagogische oder berufliche Fortbildung, Fachzeitschriften, Internet) abwenden. Dieses sich Distanzieren wird unter Berücksichtigung von Beiträgen der pädagogischen Soziologie und der Organisationssoziologie diskutiert.
  • Der Umgang mit Fehlern als Merkmal betrieblicher Fehlerkultur und Voraussetzung für Professional Learning

    Harteis, Christian; Bauer, Johannes; Heid, Helmut (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-06-01)
    Moderne Unternehmen folgen Philosophien, wonach Beschäftigte Kompetenzen entwickeln und ihr Unternehmen als lernende Organisation begreifen sollen. Das soll das Potenzial des Unternehmens steigern, auf schwer antizipierbare Anforderungen angemessen reagieren zu können. Fehler stellen in diesem Kontext spezielle Lerngelegenheiten dar, zumal flexible Strukturen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Fehler geschehen. Jedoch reicht alleine ein Bekenntnis zu einer positiven Fehlerkultur nicht aus, damit im betrieblichen Arbeitsalltag aus Fehlern gelernt wird. Es bedarf eines Umgangs mit Fehlern, der Merkmale einer positiven Fehlerkultur erfüllt. Dieser Beitrag klärt Voraussetzungen des Lernens aus Fehlern und berichtet Ergebnisse von Studien mit Beschäftigten aus unterschiedlichen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.
  • Mondada, Lorenza (2005). Chercheurs en interaction. Comment émergent les savoirs.

    Filliettaz, Laurent (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-06-01)
    Recension
  • Rahm, Sibylle (2005): Einführung in die Theorie der Schulentwicklung.

    Rothland, Martin (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-09-01)
    Rezension
  • Entwicklung einer Fehleraufsuchdidaktik und Erwägungsorientierung – unter Berücksichtigung von Beispielen aus dem Grundschulunterricht

    Blanck, Bettina (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-06-01)
    In dem Beitrag werden zunächst Konzepte für einen positiven, d. h. konstruktiven Umgang mit Fehlern in Lern- und Lehrprozessen vorgestellt und gegenüber fehlervermeidenden Konzepten abgegrenzt. Danach wird auf die Unterscheidung zwischen «guten» und «schlechten Fehlern» eingegangen. Dabei wird deutlich, dass das, was als Fehler bezeichnet wird, sehr heterogen sein kann. Beispiele für Fehler aus dem Alltag von Grundschulunterricht belegen diese Einschätzung. Aus erwägungsdidaktischer Sicht ist es deshalb in zweifacher Hinsicht sinnvoll, eine «Fehleraufsuchdidaktik» zu entwickeln. Diese sollte darin unterstützen, «echte Fehler» zu identifizieren und «reflexive Fehlerkompetenzen» zu entwickeln. Ausserdem sollte eine «Fehleraufsuchdidaktik» für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern die «Erwägungs-Geltungsbedingung» nutzen.
  • Mathematikunterricht in jahrgangsübergreifenden Klassen der Grundschule in der Schweiz und in Deutschland: eine vergleichende Studie

    Brunner, Esther; Gasteiger, Hedwig; Lampart, Jonas; Schreieder, Kathrin (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-04-03)
    Im Rahmen einer Befragung von Lehrpersonen aus jahrgangsübergreifenden Klassen in einem Schweizer Kanton und in einer Region Bayerns wurden Gestaltungsmerkmale des Mathematikunterrichts sowie Überzeugungen zum jahrgangsübergreifenden Lernen erhoben. Es zeigen sich für die beiden Länder mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten in der Gestaltung von Mathematikunterricht in jahrgangsübergreifenden Klassen der Grundschule sowie für die Überzeugungen zum jahrgangsübergreifendenden Lernen. Für die Mehrjahrgangsklassen der ausgewählten beiden Regionen lassen sich unterschiedliche strukturelle Rahmenbedingungen beschreiben, nicht aber grundsätzlich unterschiedliche fachliche Standards.
  • Erkenntnistheoretische Grundlagen körperlicher, sportlicher und künstlerischer Aktivitäten und Körperlichkeit der Ausübenden: Welche Auswirkungen der didaktischen Umsetzung im Sportunterricht?

    Lenzen, Benoît; Cordoba, Adrián (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-19)
    Die Geschichte und die erkenntnistheoretischen Grundlagen der körperlichen, sportlichen und künstlerischen Aktivitäten (KSKA) erlauben es, auf die spezialisierten Körperlichkeiten, deren Keim sie in sich tragen, Rückschlüsse zu ziehen. Die didaktische Behandlung dieser KSKA durch die Sportlehrer kann bei den Schülern die Veränderung von einer alltäglichen oder undifferenzierten Körperlichkeit zu spezialisierten Körperlichkeiten, die den KSKA eigen sind, behindern. Um dieses Postulat zu untermauern und zu illustrieren, beschreiben wir zwei von Sportstudenten konzipierte und im Unterrichtspraktikum durchgeführte Lernsituationen (beziehungsweise Basketball und Handball).
  • Gelingt der Übergang in den Kindergarten? Erkenntnisse aus einer Befragung von Kindergartenlehrpersonen und Eltern

    Carigiet, Tamara; Troesch, Larissa Maria; Schaller, Pascale (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2020-06-03)
    In diesem Beitrag wird anhand der Befragung von Eltern und Kindergartenlehrpersonen querschnittlich untersucht, ob und inwieweit die Anpassung der Kinder 12 Wochen nach dem Kindergartenstart gelingt. Wie sich zeigt, nehmen die Eltern beim Übergang vielfältige Herausforderungen wahr; die emotional-affektive Haltung ihres Kindes der Institution gegenüber beschreiben die Eltern meist positiv. Im Kindergarten zeigt jedes zweite Kind nach 12 Wochen sozial kompetentes und adaptives Verhalten (u.a. Sozialkontakte, Regeleinhaltung), 4-11% haben je nach Bereich grössere Anpassungsprobleme. Für jedes siebte Kind (15%) zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten im (SDQ-)Risikobereich, die Daten zum Auftretenszeitpunkt sprechen für differenzielle Entstehungs- und Anpassungsprozesse. Die Befunde werden u.a. vor dem Hintergrund des herabgesetzten Eintrittsalters (seit HarmoS) diskutiert.
  • Konzeptionelle Kontinuität und biographischer Bruch: Ernst Schneider (1878-1957): Reformpädagoge, entlassener Lehrerbildner, Universitätsdozent, Psychoanalytiker

    Grunder, Hans-Ulrich (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-09-25)
    Im 19. Jahrhundert glich die Stelle des Direktors einer Lehrerbildungsstätte in der Schweiz einem Schleudersitz: Je nach politischer Konstellation der Regierung wurde sie besetzt oder ihr Inhaber wurde seines Amts enthoben. Im Kanton Bern ist dieser Vorgang durchgespielt worden, was illustriert, dass sich der Posten eines Seminardirektors an der Schnittstelle zwischen politischer und pädagogischer Macht befand. Hatte der Direktor des Seminars, für die pädagogische Richtung der Institution weitgehend allein verantwortlich, in der Regel einen Lehrauftrag an der Universität oder eine ausserordentliche Professur inne, oblag ihm dort auch die Aufgabe der universitären Ausbildung angehender Sekundarlehrer. Im Seminar der Primarlehrerausbildung prägte er, unterstützt von einem Konviktleiter, einem Methodiklehrer und Fachlehrern, alle Bereiche: von der strategischen Ausrichtung zu den Schulausflügen über die Prüfungen bis zum Stundenplan der angehenden Lehrkräfte und zum Unterricht. Bei Lehrplanrevisionen und Reglementsänderungen verfasste er die ersten Exposés. Bei wichtigen bildungspolitischen Entscheiden im Kanton konsultierte ihn die Regierung. Im übrigen stand er in engem Kontakt mit dem jeweiligen politisch Verantwortlichen, dem Unterrichts- oder Erziehungsdirektor, dessen Amtszeit in der Regel kürzer als die seine war – allerdings eben nicht immer, wie ein Blick in die Geschichte des Berner Staatsseminars und auf die Person Ernst Schneiders zeigt.
  • Die Wirkungsweise von Geschlechterrollenstereotypen auf die Gewaltentwicklung männlicher Schüler

    Kassis, Wasilis (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2003-06-01)
    In diesem Beitrag geht es um die Überprüfung der These, dass Geschlechterrollenste-reotype als einer von mehreren relevanten Prädiktoren für die Gewaltentwicklung bei männlichen Jugendlichen gelten können. Damit geht es auch um die Frage, ob es sinnvoll oder gar notwendig ist, in empirischen Untersuchungen zum Thema «Gewalt in der Schule» Geschlechterrollenstereotype als einen wichtigen Indikator der Gewaltentwicklung aufzunehmen. Hierzu möchten wir Analyseergebnisse vorbringen – eine Gegenüberstellung der Prädiktionsstärke des Klassenklimas und derjenigen der Geschlechterrollenstereotypen – aus denen deutlich wird, dass Geschlechterrollenstereotype ein notwendiger, aber nicht hinreichender Prädiktor für Gewalt in der Schule sind.
  • Didaktische Situationen im Grammatikunterricht: Topogenetische und chronogenetische Aspekte

    Boivin, Marie-Claude (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2007-09-03)
    Der Beitrag basiert auf Untersuchungen zu didaktischen Interaktionen im Französischunterricht (Thema: Satzmodelle). Die Ergebnisse weisen auf zwei Bereiche im Verlauf didaktischer Situationen hin. Es wird gezeigt, dass topogenetische Bedingungen (Topogenese, verstanden als Entwicklungsraum von LehrerInnen wie auch von SchülerInnen in Auseinandersetzung mit dem Wissen) für den Aufbau und die Entwicklung von Wissen in einer Klasse (Chronogenese, verstanden als gesteuerter Prozess des Wissensaufbaus in einer Klasse) bestehen: Entscheidend sind auf Seiten des Lehrers/der Lehrerin die Antizipation der Ge- nerierung von Alternativhypothesen durch die SchülerInnen und die Eindeutig- keit des Unterrichts in Relation zum Unterrichtsgegenstand. Zwei zentrale Fähigkeiten der SchülerInnen werden anhand einer Grammatiklektion vorgestellt und illustriert: Der bewusste Umgang mit, wie auch die Nutzung syntaktischer Veränderungen. Dabei wird auch die Rolle des impliziten grammatikalischen Wissens der Schüler diskutiert.
  • Ist die Studienwahl abhängig von der besuchten Schule?

    Dupont, Virginie; Lafontaine, Dominique (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-04)
    In diesem Beitrag wird die Studienwahl von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe II im französischsprachigen Teil Belgiens untersucht. Dabei werden sowohl individuelle Merkmale der Schüler/innen (Geschlecht, sozioökonomischer Hintergrund, Klassenwiederholung) als auch Merkmale der besuchten Schule (Unterrichtsangebot, soziale Herkunft der Schüler/innen) zur Erklärung der Studienwahl herangezogen. Die Mehrebenenanalyse zeigt zwar, dass die Studienvorhaben nicht unabhängig von den individuellen Merkmalen sind. Sie zeigt aber zusätzlich, dass – nach Kontrolle der individuellen Merkmale – auch die Institution, die die Schüler/innen am Ende der Sekundarstufe II besuchen, in einigen Fällen eine Rolle spielt. Der Entscheid, ob jemand an die Universität geht oder nicht, wird von der sozialen Zusammensetzung der Herkunftsschulen beeinflusst. Das Bildungsangebot der Herkunftsschule alleine hat demgegenüber keinen Einfluss auf die angestrebten Studien.

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