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Recent Submissions

  • Curriculare Reformen und ihre Implementation: Prozesse zwischen Steuerun und Führung

    Carbonneau, Michel (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2005-06-01)
    Curriculare Veränderungen verweisen, jenseits ihrer Relevanz, auf die Anforderungen ihrer Implementierung: je grösser die Veränderungen, desto stärker die zu bewältigenden und anstehenden Herausforderungen. Die dazu präsentierte Fallstudie analysiert und diskutiert aktuelle curriculare Entwicklungen der Primar- und Sekundarschulen in Quebec unter dem Gesichtspunkt von Steuerungs- und Implementierungsprozessen und formuliert davon ausgehend zentrale Punkte. Diese beziehen sich auf die Akteure im Bildungssystem, auf den Implementierungsprozess und die entsprechenden Massnahmen. Die Diskussionspunkte werden mit diversen Forschungsergebnissen kommentiert und kontrastiert.
  • Schulen in einem sich wandelnden ländlichen Raum: Hintergründe und Perspektiven

    Périsset, Danièle; Steiner, Edmund (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2012-10-26)
  • Durler, Héloïse (2015). L’autonomie obligatoire. Sociologie du gouvernement de soi à l’école.

    Rosso, Marie; Dieumegard, Gilles (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Recension
  • Die Bildung des demokratischen Kopfes – Zwischen Demosorientierung und Ethnosorientierung

    Reichenbach, Roland (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2002-12-01)
    Der Beitrag gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird die intrinsische Verbindung erläutert, die zwischen Konzeptionen zur politischen Bildung und der Frage, welche Verpflichtungen mit der Teilnahme als Bürgerin oder Bürger an einem demokratischen Gemeinwesens verbunden sind, zu bestehen scheinen. Im zweiten Teil wird versucht, politische Bildung als Vermittlerin zwischen liberaler Demosorientierung und kommunitärer Ethnosorientierung zu verstehen, Dimensionen also, die beide sowohl entwicklungstheoretisch als auch bildungstheoretisch interessieren.
  • Die strukturellen, organisationalen und kognitiven Herausforderungen im Umgang mit der Diversität von Schülerinnen und Schülern in Bildungssystemen

    Dubois-Shaik, Farah; Dupriez, Vincent (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-26)
    Dieser Artikel befasst sich mit unterschiedlichen Möglichkeiten, die Heterogenität der Schülerschaft in Bildungssystemen zu identifizieren und mit dieser umzugehen. Anhand von gut etablierten Forschungsergebnissen wird gezeigt, dass durch separierende Formen wie z.B. Sonderklassen, Niveau-Kurse und optionale Angebote die Unterschiede zwischen benachteiligten Schülerinnen und Schülern und den anderen fast immer zunehmen. Grund dafür ist, dass die pädagogischen Erwartungen an die Charakteristik der jeweiligen Gruppe angepasst werden. Der Umgang mit schulischer Heterogenität ist nicht nur auf strukturelle Entscheidungen auf der Systemebene beschränkt. Der zweite Teil dieses Artikels zeigt anhand einer Analyse der Zuweisung von Schülerinnen und Schülern in Sonderklassen und -schulen in den Schweizer Kantonen, wie Unterschiede in der Verwaltung der Bildungssysteme, die nebst organisatorischen Gegebenheiten auch kognitive Kategorien der Akteure betreffen, umfassend und langfristig die Bildungslaufbahn von Schülerinnen und Schülern beeinflussen.
  • Canelas-Trevisi, Sandra (2009). La grammaire enseignée en classe. Le sens des objets et des manipulations.

    Graff Gavillet, Aline (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2010-12-01)
    Recension
  • Langeweile

    Götz, Thomas; Krannich, Maike; Roos, Anna-Lena; Gogol, Katarzyna (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-02-06)
    Langeweile wird aufgrund ihres häufigen Auftretens oft als «Plage der modernen Gesellschaft» bezeichnet. Auch in Lern- und Leistungssituationen, auf die sich dieser Beitrag konzentriert, zählt Langeweile zu den am häufigsten berichteten Emotionen. Zunächst wird auf die Definition und Operationalisierung von Langeweile eingegangen – hierbei werden aktuelle Ansätze zu unterschiedlichen Formen von Langeweile berücksichtigt. Methoden der Erfassung von Langeweile und die Häufigkeit ihres Auftretens werden vorgestellt. Es folgt eine Diskussion von Theorien und Befunden zu den Effekten, Ursachen und den Umgang mit Langeweile (Coping). Implikationen im Hinblick auf die Prävention und Reduzierung von Langeweile in Lern- und Leistungssituationen werden hieraus abgeleitet.
  • Eine typologische Analyse des schweizerischen Lehrstellenmarktes: Strukturelle Benachteiligung von jungen Frauen

    Hirschi, Andreas (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2009-09-01)
    Empirische Studien zeigen, dass junge Frauen in der Schweiz mehr Mühe in der Lehrstellensuche bekunden als Männer. Die Studie überprüft die Hypothesen, dass dies auch in einem geringeren Angebot an Lehrberufen und Lehrstellen sowie tendenziell höheren schulischen Anforderungen in ihren typischen Interessensbereichen im Vergleich zu den typischen Interessensbereichen von Männern begründet liegt. Dazu wird eine typologische Analyse des Schweizer Lehrstellenmarktes 2006 aufgrund der RIASEC Typologie von Holland (1997) vorgenommen und in direkten Bezug zur gut fundierten beruflichen Interessenforschung gestellt. Beide Hypothesen wurden bestätigt. Implikationen für Theorie und Praxis werden beschrieben.
  • Interkulturelle Erziehung und Sonderpädagogik: Spannungen und Ungewissheiten in den Diskursen zur Differenz

    Gremion, Myriam; Noël, Isabelle; Ogay, Tania (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-26)
    Die Beziehungen zwischen den Herangehensweisen der interkulturellen Erziehung und der Sonderpädagogik an die Heterogenität der Lernenden sind komplex und mehrdeutig. Sie liegen nahe oder sogar zu nahe beieinander und versuchen, sich trotzdem zu unterscheiden; dies gilt insbesondere für die interkulturelle Erziehung, die die Vermischung zwischen Migration und Behinderung vermeiden möchte. Unser Beitrag bricht mit diesem Tabu und analysiert die Konvergenzen und Divergenzen in beiden Diskursen zur Verschiedenheit. Dazu werden diese in den Kontext der aktuellen Schulpolitik eingeordnet, die gegenüber der Heterogenitätsfrage eine neue Wahrnehmungssensibilität zeigt. Das Modell der Dialektik der Differenz im Wertequadrat (Ogay & Edelmann, 2011) ermöglicht es, die Spannung zwischen Gleichheit und Verschiedenheit zu analysieren, die durch das Berücksichtigen der Verschiedenheit entsteht. Diese Spannung gilt es zu bedenken, um widersprüchliche Diskurse und Praktiken zu verhindern, weil diese es schwierig machen, den Herausforderungen gewachsen zu sein, die sich durch die Heterogenität für die Erziehung ergeben.
  • Explanative Diskurspraktiken in schulischen und ausserschulischen Interaktionen: Ein Kontextvergleich

    Morek, Miriam (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-04)
    Der Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse einer soziolinguistischen, gesprächs- analytisch verfahrenden Studie zu Interaktionsmustern mündlichen Erklärens in familialen Alltagsroutinen und schulischen Unterrichtsgesprächen. Nach einer Skizzierung allgemeiner Grundstrukturen des mündlichen Erklärens werden drei qualitativ unterschiedliche familiale Interaktionsmuster im Umgang mit kindseitigem Erklären vorgestellt, die jeweils als Ausdruck unterschiedlicher (diskurs)sozialisatorischer Praktiken verstanden werden können. Im zweiten Teil des Beitrags werden Spezifika unterrichtlich situierten kindseitigen Erklärens herausgearbeitet.
  • Bergier, Bertrand & Francequin, Ginette (2005). La revanche scolaire: des élèves multiredoublants, relégués, devenus super diplômés.

    Bonvin, Patrick (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2007-09-01)
    Recension
  • Urteilsbildung im Unterricht

    Baeriswyl, Franz; Mottier Lopez, Lucie (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-12-01)
  • Buddeberg-Fischer, Barbara und Ritzmann, Peter (Eds.) (2000). Auf dem Weg zu einer gesundheitsfördernden Schule.

    Neuenschwander, Markus P. (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2001-06-01)
    Rezension
  • Didaktische Phänomene in Klassen mit immersivem Unterricht

    Leutenegger, Fran; Plazaola Giger, Itziar (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2002-09-01)
    Der vorliegende Beitrag reiht sich in Reflexionen zu verschiedenen Fachdidaktiken ein. Uns interessieren speziell die didaktischen Interaktionen in Lektionen, die sich mit der Lösung von arthmetischen Problemen beschäftigen, der Unterricht findet im spezifischen Kontext von bilingualen Klassen (der Unterricht wird teils in Englisch, teils in Französisch erteilt) durch sogenannte «Immersion» statt. Die untersuchten Lektionen wurden Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher sprachlicher Herkunft im Alter von ungefähr 12 Jahren erteilt. Wie gestalten die Lehrperson solche Lektionen im Hinblick auf die unterrichteten bzw. die gelernten Iinhalte? Ausgehend von der Detailbeobachtung einer Lektion präsentiert der Beitrag eine Analyse, die sich auf zwei unterschiedliche disziplinäre Zugänge bezieht: eine Rahmentheorie, die aus der Didaktik Französisch als Fremdsprache stammt, sowie eine Rahmentheorie, die sich auf die Mathematikdidaktik und die vergleichende Didaktik bezieht.
  • Herzog, Walter (2002). Zeitgemässe Erziehung. Die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeit.

    Spychiger, Maria (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2004-09-01)
    Rezension
  • Oser, Fritz & Spychiger, Maria (2005). Lernen ist schmerzhaft. Zur Theorie des Negativen Wissens und zur Praxis der Fehlerkultur.

    Harteis, Christian (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-12-01)
    Rezension
  • Kleinkinder- und Vorschulbildung: Praktiken und Ziele

    Sörensen, Barbara; Thévenaz, Thérèse (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2003-06-01)
  • Ein theoretischer Bezugsrahmen für «Schulentwicklung»

    Reinbacher, Paul (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-19)
    Das Feld «Schulentwicklung» ist bestenfalls ein unübersichtliches Gebiet, schlimmstenfalls ein vermintes Gelände – beherrscht von induktiven Erfahrungen aus der Praxis und normativen Empfehlungen für die Praxis. Abgesehen von empirischen Generalisierungen und eklektizistischer Bricolage mit theoretischen Ansätzen handelt es sich um eine über weite Strecken theoriefreie Zone insofern, als ihr ein integrativer theoretischer Rahmen fehlt. Ein solcher wird hier in der Tradition von T. Parsons und H. Fend entwickelt, um (1.) die verschiedenen Elemente des schulischen Handelns in seiner individuellen und kollektiven Dimension zu integrieren, dabei (2.) die unterschiedlichen Ebenen dieses Handelns zu berücksichtigen und (3.) schulische Entwicklungsprozesse in gesellschaftliche Strukturzusammenhänge einzubetten.

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