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Recent Submissions

  • Messen wir relevantes Wissen ? Fachspezifisches Professionswissen von Physiklehrkräften

    Cauet, Eva; Liepertz, Sven; Borowski, Andreas; Fischer, Hans E. (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-19)
    Kann man davon ausgehen, dass aufwendig validierte Professionswissenstests Wissen messen, das auch wirklich relevant für effektives Unterrichten ist? In dieser Studie werden Zusammenhänge zwischen Fachwissen (CK) und fachdidaktischem Wissen (PCK) von Physiklehrkräften, der kognitiven Aktivierung der Lernenden (als Maß für die Qualität des Unterrichts der Lehrkräfte) und der Leistung der von ihnen unterrichteten Schülerinnen und Schüler in einer Mehrebenenanalyse untersucht. CK und PCK der Lehrkräfte korrelierte weder signifikant mit der kognitiven Aktivierung, noch erklärte es Varianz in den Schülerleistungszuwächsen. Obwohl diese Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden müssen, stellen sie insbesondere die Validität des PCK-Tests in Frage, der auf in der Forschung breit akzeptierten, aber normativ gesetzten Wissensfacetten basiert. Darüber hinaus unterstreichen die Befunde, wie wichtig es ist, Bezüge zwischen Professionswissen, Unterricht und Schülervariablen herzustellen, um die Relevanz des gemessenen Wissens nachzuweisen.
  • Les sciences de l’éducation: produit de tensions. Réponse à une lecture romantique de l’école et pure de la science

    Schneuwly, Bernard (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2008-06-02)
    La contribution réagit de manière critique à la thèse de W. Herzog postulant l’instrumentalisation de la science par la politique dans le processus de réforme actuelle de l’école en Suisse. Elle décèle dans le texte de Herzog une pensée dichotomique qui conçoit le politique comme instance technocratique d’instrumentalisation, et qui oppose une école artisanale romantique à une vision de l’école comme entreprise standardisée, et une vision d’une science critique pure à une vision de la science soumise aux demandes du politique. Tout en intégrant des dimensions critiques du dis-cours de Herzog, la contribution décrit les contradictions inhérentes aux entités qu’il aborde: le politique, l’école, la profession et la science. Ces contradictions sont le moteur du développement de ces entités et définissent les lieux possibles, multiples, d’interventions pour les acteurs.
  • Leadership im Bildungsbereich und Schulwandel

    Berger, Emmanuele (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2006-12-01)
  • Followership im pädagogischen Feld braucht Erfahrung. Ein Vergleich von obligatorischen und berufsbildenden Schulen

    Schweinberger, Kirsten; Huber, Brigitte (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Die höhere Gestaltungsfreiheit für die Volksschulen1 im Zuge der Teilautonomisierung geht gleichzeitig mit einer grösseren Verantwortung für die Schul- und Unterrichtsqualität einher. Hierbei spielen Lehrpersonen eine zentrale Rolle: Sie müssen in ihrer Rolle als Mitarbeitende Commitment mit den Zielen der Schule und den Entscheidungen der Schulleitung zeigen, aktiv Verantwortung für die Unterrichts- und Schulentwicklung übernehmen sowie stärker im Team kooperieren als es bis anhin üblich war. Anders als in Volksschulen sind Lehrpersonen an Berufsfachschulen stärker mit der Follower-Rolle vertraut. Zum einen ist an Berufsfachschulen bereits seit längerem eine administrativ-organisatorische Führung etabliert, die die pädagogische Leitung, die Personalführung sowie die Schul- und Qualitätsentwicklung verantwortet. Zum anderen verfügen Lehrpersonen an Berufsfachschulen zwingend über einen Stammberuf mit entsprechender Berufserfahrung und sind demnach auch in diesem Zusammenhang bereits mit der Follower-Rolle vertraut. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie sich der unterschiedliche Erfahrungshintergrund von Volks- bzw. Berufsfachschullehrpersonen mit der Follower-Rolle auf die selbstberichteten Follower-Attribute einerseits und das Verständnis von guten Mitarbeitenden anderseits auswirkt. Betrachtet werden in diesem Zusammenhang die Attribute Commitment, Aktiver Beitrag für die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Kooperation im Team. Befunde zu Gruppenunterschieden in der selbstberichteten Ausprägung an Commitment und Kooperation sowie im Verständnis von guten Mitarbeitenden und deren Implikationen für die Schulpraxis und Forschung werden diskutiert.
  • Schärer, Michèle E. (2008). Friedrich Froebel et l’éducation préscolaire en Suisse romande: 1860-1925.

    Périsset, Danièle (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2009-12-01)
    Recension
  • Filisetti, Laurence. (2009). La politesse à l’école. Une compétence sociale pour réussir?

    Schmutz-Brun, Catherine (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2010-06-01)
    Recension
  • Gewalt in der Schule

    Alsaker, Françoise D. (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2009-06-01)
  • Die Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern: Welche Strategien fördern eine harmonische Beziehung?

    Larivée, Serge J.; Ouédraogo, Fernand (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2017-07-19)
    Seit den letzten vierzig Jahren wurde viel Forschung in Bezug auf die Beziehung von Schule und Familie geleistet. Diese konzentrieren sich auf die Zusasmmenarbeit mit den Eltern oder die Auswirkungen auf diese. Kaum wird auf die Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Lehrpersonen fokussiert. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Forschung vorgestellt, die zum Ziel hat, Strategien zur Förderung für eine gelingende Beziehung zwischen Eltern und Lehrpersonen zu etablieren. Sie wurde mit Eltern (N=18) und Lehrpersonen (N=18) der Vorschule und der Primarstufe (Zyklus 1 bis 3, also 6- bis 11-Jährige) durchgeführt. Wir stellen zunächst den Kontext und die Herausforderungen für die Beziehung zwischen Familie und Schule dar. Anschliessend werden die Strategien zur Förderung gelingender Beziehung vorgestellt. Allgemeine sowie spezifische Wahrnehmungen, die diese charakterisieren, werden identifiziert.
  • Young Adult Survey. Theoretische Begründung und empirische Befunde zur Validierung eines Indikatorensystems zu überfachlichen Kompetenzen

    Grob, Urs; Merki, Katharina Maag; Büeler, Xaver (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2003-09-01)
    Der vorliegende Beitrag stellt die theoretischen Grundlagen, den methodischen Zugang und ausgewählte Ergebnisse der Vorstudien zum «Young Adult Survey (YAS)» dar. Ziel des YAS ist die Entwicklung eines Indikatorensystems zu «überfachlichen Kompetenzen» junger Erwachsener zwecks periodischer Anwendung im Rahmen der neu konzeptualisierten «Eidgenössischen Jugend- und Rekrutenbefragungen ch-x». Zwei empirische Teilelemente der Entwicklungsarbeiten werden vorgestellt: die Bestimmung der relevanten Bereiche von überfachlichen Kompetenzen auf der Basis einer Lehrplananalyse und die Überprüfung der Qualität der Operationalisierung in Form von Kennwerten zu den psychometrischen Skalen sowie einer übergeordneten explorativen Faktorenanalyse. Insgesamt weisen die Befunde in Bezug auf Objektivität, Reliabilität und Validität auf eine adäquate Realisierung der Zielvorgaben für die Instrumentenentwicklung hin
  • Jugendliche und IT-Kompetenzen: Zwischen Digital Natives und wirksamen Fertigkeiten

    Zampieri, Sandra; Botturi, Luca; Calvo, Spartaco (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-10-24)
    Generationsbeschreibungen zum Umgang mit digitalen Technologien wurden seit Jahren vom Konzept so genannter “digital natives” geprägt. Im Gegensatz dazu wurden etwas ältere Menschen der vorangehenden Generationen als “digital immigrants” bezeichnet. Auch wenn verschiedene Studien solche Zuschreibungen kritisieren, hält sich diese Differenzierung in gegenwärtigen Diskussion. Die ICIL-Studie bietet relevante Daten, um das Verhältnis von Heranwachsenden und ihrem Umgang mit neuen medialen Technologien besser verstehen zu können. Unsere Analyse fokussiert auf ein geographisch bzw. soziostrukturell ausgewähltes Gebiet, wo die schulischen Institutionen bisher keine Leitungsrolle übernommen haben. In diesem Kontext versucht die vorliegende Untersuchung, folgende Fragen zu beantworten: Welche Eigenschaften des Schulsystems fördern die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich Medien und Informatik? Lassen sich zwischen dem Alter der Erstnutzung, der Nutzungsfrequenz, der Art der Nutzung von digitalen Medien, und den digitalen Kompetenzen von Lernenden Zusammenhänge finden? Die Diskussion versucht Überlegungen zur Rolle der Schule und der Schulpolitik zur Nutzung von digitalen Geräten und dem Internet durch Jugendliche darzulegen.
  • Perrenoud, Philippe (2011). Quand l’école prétend préparer à la vie…Développer des compétences ou enseigner d’autres savoirs?

    Vincent, Valérie (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2013-11-08)
    Recension
  • Staatliche Subventionen für Privatschulen: Politiken der Privatschulfinanzierung in Australien und der Schweiz

    Nikolai, Rita (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2019-12-18)
    Der Beitrag untersucht die Politiken der Privatschulfinanzierung in Australien und der Schweiz. Aus Perspektive des Historischen Institutionalismus wird basierend auf Primärquellen und Sekundärliteratur analysiert, welche Rolle politische Parteien, Lehrkräfteverbände und andere Interessenverbände sowie ihre Strategien für die Subventionierung von Privatschulen haben. Während in Australien seit Dekaden ein subventionierungsfreundliches Klima in der Schulpolitik herrscht und der Privatschulsektor dank hoher staatlicher Subventionen expandieren konnte, kennzeichnet die Schweizer Schulpolitik eine starke Zurückhaltung in der Subventionierung von Privatschulen.  
  • Vandewalle, B. (2008). Kierkegaard. Éducation et subjectivité.

    Desroches, Dominic (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2010-12-01)
    Recension
  • Forschungs-Praxis-Transfer: Welche Umwandlung muss vorgenommen, welche Verpflichtung muss eingegangen werden?

    Schwimmer, Marina (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2018-09-20)
    Ausgehend von Arbeiten aus dem Bereich der Philosophie der Pädagogik und in der Perspektive der Philosophie der Sprache versucht dieser Essay sich von gemeinhin akzeptierten Konzeptionen zu distanzieren, um die Übersetzung der Forschung in die pädagogische Praxis zu diskutieren. Nach einer kurzen Präsentation von Sprache als Übersetzung wird vorgeschlagen, die Übersetzung als Analysemodell einzusetzen, und zwar unter Einbezug der Arbeiten von Paul Standish zur sozialen Gerechtigkeit. Auf der Basis dieses Modells untersucht der Artikel eine wichtige Debatte in der Erziehungswissenschaft: die Frage nach der Beziehung zwischen Forschung und Praxis. Anschliessend werden zwei weitere durch das Modell zur Sprache gebrachte Themenkreise untersucht: (i) die Frage nach den Kriterien, die für die Evaluation der Qualität und Relevanz von Forschung zum Einsatz kommen, sowie (ii) die Frage nach den Übersetzungsschnittstellen. Damit sollen einige Auswirkungen für den Unterricht, für die Forschung in der Pädagogik sowie für die Ausbildung der Lehrpersonen aufgezeigt werden. 
  • Längsschnittuntersuchung der Persönlichkeit-Beruf-Kongruenz über die Berufslaufbahn

    Schellenberg, Claudia; Krauss, Annette; Hättich, Achim (Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF), 2017-11-22)
    Erstaunlich wenig Forschung wurde bisher zu Persönlichkeit-Beruf-Kongruenz über die Laufbahn betrieben. Ziel der Studie war, die Kongruenz nach Holland bei einer für die Deutschschweizer Bevölkerung repräsentativen Stichprobe (N=805) über die Laufbahn zu untersuchen. Kongruenz wurde nach rohwertbasierten Profil-Korrelationen und klassischen Dreibuchstabenvergleichen (Zener-Schnuelle-Index) berechnet, die Persönlichkeit durch Persönlichkeitseigenschaften und Interessen operationalisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen Persönlichkeit und Beruf signifikante Korrelationen über 36 Jahre bestehen. Die Kongruenz steht mit Zufriedenheit in verschiedenen Lebensbereichen in einem Zusammenhang.

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