Weber, Edmund2019-09-252019-09-252013-09-2719991434-5935http://hdl.handle.net/20.500.12424/193094Vielen Religionen ist es selbst-verständlich, daß Gottheiten und heilige Wesen Mensch werden und eine Kindheit haben. Den christlichen Religionen orthodo-xen Zuschnitts ist die Inkarnati-on Gottes sogar das Herzstück von Lehre, Ritual und Fröm-migkeit. Die Gründe für die Menschwerdung Gottes sind da-bei vielfältig: Gott wurde Fleisch, um die Menschheit aus der Gefangenschaft der Sünde loszukaufen oder aber um die Freuden der irdischen Armut zu genießen. Dabei wurde und wird stets davon ausgegangen, daß Gott als Kind geboren wurde, von einer irdischen Mutter, wenn auch nicht von einem irdischen Vater gezeugt. Es wird vorausgesetzt, daß Jesus als Sohn Gottes auf Erden eine Kindheit verlebte. Allerdings berichtet das Neue Testament nur von seiner Geburt, seiner Darstel-lung im Tempel, seiner Flucht nach Ägypten und seiner Belehrung der Schrift-gelehrten im Tempel.gerWith permission of the license/copyright holderBuddhist EthicsReligious ethicsMethods of ethicsTheological ethicsPhilosophical ethicsGeneral theology/otherDie Kindheit des HeiligenArticle