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Maria unter der Vormundschaft Zacharias’ und ihre Wundertat im Koran
Çınar, Hüseyin İlker
Çınar, Hüseyin İlker
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Die islamisch-mystische Koranexegese (at-tafsīr al-iŝārī) ist eine Schule zur Koranauslegung. Die Koranexegeten, die dieser Schule angehören, interpretieren durch kaŝf (wörtl. Enthüllung, Entdeckung) und Inspiration einzelne Verse des Korans, deren Bedeutung ihrer Ansicht nach Gott in ihre Herzen gelegt hat. Um die Gültigkeit ihrer Auslegungen zu begründen, berufen sich die islamisch-mystischen Koran-exegeten auf den Koran und die Überlieferungen des Propheten. Während manche Auslegungen der mystischen Koranexegeten von anderen Exegeten als übertrieben und nicht annehmbar beurteilt werden, gelten andere als angemessen und akzeptabel. Jene Gelehrten, die an den mystischen Auslegungen des Korans Kritik üben, führen als Argument an, dass manche der mystischen Interpretationen der sprachlichen Form und sinnfälligen Bedeutung der jeweiligen Verse widersprechen und zu der arabischen Grammatik und ihren Regeln in Widerspruch stehen würden. Aus diesem Grund wurden von den Gelehrten bestimmte Kriterien formuliert, die zur Annahme mystischer Koranauslegungen notwendig erfüllt sein müssen. Diesen Voraussetzungen zufolge darf die mystisch-esoterische Auslegung nicht der exoterischen, normalsprachlichen Auslegung des Korans widersprechen, und es muss sich mindestens ein anderer Vers im Koran finden, der die mystisch-esoterische Auslegung bestätigt. Darüber hinaus soll die mystische Auslegung generell nicht im Widerspruch zur Vernunft stehen.
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Topic
Type
Article
Date
2008
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